Konjunkturanalyse bestätigt die befürchtete Katastrophe

Die ersten drei Monate 2009 brachten für das deutsche Transportlogistikgewerbe die befürchtete Katastrophe.

Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) in seiner Konjunkturanalyse zum ersten Quartal 2009. 

Aus dem Bericht geht hervor, dass 46 Prozent der insgesamt 601 befragten Unternehmen im ersten Quartal ihren Fuhrpark und 48 Prozent ihren Fahrpersonalbestand reduziert haben. Im Vorquartal griffen 24 beziehungsweise 27 Prozent zu diesen Maßnahmen. 68 Prozent - im Vorquartal 52 Prozent - betrachten laut Umfrage ihr Betriebsergebnis als „schlecht“. 77 Prozent - im Vorquartal 59 Prozent - hatten mit sinkenden Umsätzen und knapp drei Viertel der Befragten mit einer zurückgehenden Fahrzeugauslastung zu kämpfen. „Die Umfragewerte aus dem ersten Quartal sind so schlecht, dass sie sogar die desaströsen Prognosewerte, die im Vorquartal ermittelt wurden, noch übertrafen“, sagt Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, BGL-Hauptgeschäftsführer. Das negative Ergebnis führt der BGL-Chef neben der Rezession auch auf die Mauterhöhung zurück.

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