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Kamaz sichert sich Großauftrag

100 Elektrobusse für Moskau

Foto: Kamaz

Der russische Nutzfahrzeughersteller Kamaz liefert 100 Elektrobusse vom Typ Kamaz-6282 an das staatliche Verkehrsunternehmen Mosgortrans in Moskau. Die Bereitstellung von entsprechenden Schnellladestationen und ein Wartungsvertrag über 15 Jahre sind ebenfalls Teil des Deals.

30.05.2018 Julian Hoffmann

Die für den ÖPNV in Moskau vorgesehenen Elektrobusse vom Typ Kamaz-6282 sind dank einer Klimatisierung, USB-Anschlüssen und einem Bord-Wi-Fi äußerst modern ausgestattet.

Laut Hersteller wurden erste Kamaz-6282 bereits in den letzten beiden Jahren in Moskau getestet und erhielten dabei positives Feedback.

Robuste Batterie, schnelle Ladezeiten

Die zweite Generation des E-Busses verfügt laut Kamaz über Lithium-Titanat-Batterien mit einer Betriebsdauer von zehn Jahren respektive 20.000 Ladezyklen. Die durchschnittliche Ladedauer konnte um den Faktor 10 beschleunigt werden – so benötige der Bus jetzt nur noch 10 bis 20 Minuten, um vollaufgeladen weiterfahren zu können. Realisiert wird das mithilfe von einarmigen Pantographen, für das Laden über Nacht stehen 380 Volt Wechselstrom-Batterieladegeräte zur Verfügung.

Laut Maksim Liksutov, Vizebürgermeister der Stadt Moskau, sollen die ersten Elektrobusse bis zum Herbst diesen Jahres ihren Dienst antreten. Bis Ende 2019 plant Moskau mit rund 600 Elektrobussen, 2021 soll der Neukauf von konventionellen Dieselbussen komplett eingestellt werden.

Weitere Lieferung in Planung

Schon im Dezember 2018 folgt in Moskau eine weitere Ausschreibung über 100 Elektrobusse, Kamaz möchte auch dann wieder ein Angebot abgeben. Laut eigener Aussage ist der Nutzfahrzeughersteller in der Lage, bis zu 1.000 Elektrobusse pro Jahr zu fertigen.

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