Im ersten Halbjahr 2010 sterben 15 Prozent weniger Menschen im Verkehr

Organisierte Pannenhilfe ist günstiger

Der positive Trend hält an: Im ersten Halbjahr 2010 starben weniger Menschen im Straßenverkehr als im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starben 1.675 Menschen, 15 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.

Destatis geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass somit die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr dieses Jahr erstmals unter 4.000 liegen werde. Rückläufig ist mit einem Minus von 9,1 Prozent - rund 168.100 Personen - auch die Zahl der Schwer- und Leichtverletzten. Gestiegen sei laut Destatis dagegen die Zahl der Unfälle. Sie erhöhte sich um 2,4 Prozent auf rund 1,1 Millionen. Die Zunahme sei aber ausschließlich auf Unfälle mit Sachschaden zurückzuführen. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ging um 9,4 Prozent auf 130.700 zurück. Im Juni zählte die Polizei rund 196.400 Unfälle. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies eine Zunahme von 3,9 Prozent. Zum ersten Mal wurden nach Angaben von Destatis in einem Monat mehr Unfälle mit Personenschaden gezählt als im Vorjahr. Die Zahl stieg um 6 Prozent auf 30.400. Auch die Zahl der Verunglückten erhöhte sich um 4,3 Prozent. Es starben 359 Personen weniger als im Vergleichszeitraum (minus 4,3 Prozent). 38.100 Personen wurden im Juni bei einem Unfall verletzt, ein Plus von 4,4 Prozent. Text: Susanne Spotz Datum: 19.08.2010

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