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Hinterachse mit E-Antrieb von ZF

Elektrisch auf Achse

Achse, ZF Foto: ZF

Im ZF „Vision Zero Vehicle“ sitzt der Motor in der Achse: Das elektrische mSTARS-Achssystem leistet 150 kW – und zeigt, wie einfach und flexibel die Elektrifizierung von Serienfahrzeug-Plattformen vorangetrieben werden kann.

22.06.2017 Julian Hoffmann

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Für die Montage der von ZF entwickelten, elektrischen Achse in ein bestehendes Fahrzeug sind nur geringe Änderungen an dessen Karosserie nötig. Mit dem im mSTARS-Hilfsrahmen untergebrachten Antriebsmodul, das aus Stirnradgetriebe, Differenzial und Leistungselektronik besteht, können Pkw lokal emissionsfrei fahren. Es gibt aber noch weitere Anwendungsmöglichkeiten: So lässt sich die ZF-Achse in Kombination mit einem klassischen Antrieb einsetzen – und damit Hybridfahrzeuge aus der Taufe heben.


„Mit mSTARS bieten wir unseren Kunden vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Fahrzeugsegmenten. Der Einsatz in Hybrid-, Brennstoffzellen- sowie batteriebetriebenen Fahrzeugen ist ebenso möglich wie die Kombination mit konventionellen Allradmodulen oder unserer aktiven Hinterachslenkung AKC“, sagt Dr. Holger Klein, Leiter der Division Pkw-Fahrwerktechnik im Hause ZF.
Auch in Sachen Fahrdynamik und Sicherheit steht die E-Achse der konventionellen Konkurrenz nicht nach: Das Niveau entspreche schon in der Grundvariante dem einer aufwändigen Mehrlenkerachse ohne Antriebstechnik, so ZF. Mit der aktiven Hinterachslenkung AKC lassen sich zudem Assistenzsysteme besser regeln.

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