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Hermes schließt sich Klimaschutz-Initiative an

1.500 E-Fahrzeuge kommen zum Einsatz

Foto: Hermes Europe

Der Paketdienstleister Hermes will trotz eines rasanten Anstiegs des Warenverkehrs die CO2-Emissionen reduzieren. Dazu hat sich der KEP-Dienstleister der Initiative Stiftung 2 Grad angeschlossen. Mehr als 50 Unternehmen rufen darin die Bundesregierung auf, Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Regierung zu machen.

13.11.2017 Susanne Spotz

Aber auch eigene Projekte will Hermes anschieben, um das Klima zu schützen. "Hermes hat sich im Rahmen der Klimaschutzstrategie der Otto Group dazu verpflichtet, bis 2020 die CO2-Emission im Vergleich zu 2006 um 50 Prozent zu reduzieren", erklärt Alexander Bartelt, Head of Corporate Responsibility bei Hermes Germany. Der Dienstleister sieht sich auf einem guten Weg. 2016 habe man bereits eine Reduktion von 35 Prozent erreicht. Bis 2025 plant das Unternehmen die emissionsfreie Paketzustellung in allen deutschen Großstädten. Dazu will Hermes in den nächsten drei Jahren 1.500 E-Fahrzeuge einsetzen. Zudem sollen künftig Lastenräder oder E-Scooter zum Einsatz kommen.

Innerhalb der Initiative Stiftung 2 Grad (Eigenschreibweise: 2°) leitet Hermes im Projekt Wege in die 2 Grad-Wirtschaft das Cluster "Verkehr". Dabei arbeiten Unternehmen aus verschiedenen Regionen und Branchen in Projekten zusammen, um die CO2-Emissionen zu senken. In erster Linie fordert die Initiative von der künftigen Bundesregierung ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz.

50 teilnehmende Unternehmen aus verschiedenen Branchen

Das Ziel der 50 teilnehmenden Unternehmen, darunter etwa die Deutsche Telekom, Puma, BMW, die Deutsche Bahn sowie Aldi Süd oder auch die Otto Group, ist es, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu beschränken. Damit die einzelnen Ziele erreicht werden, sollten sie auch konkret mit Maßnahmen unterlegt werden. Das Paket das die Initiative geschnürt hat, sieht dabei etwa das Ende fossiler Subventionen bis 2025 vor. Stromsparen und ein höherer Anteil an erneuerbaren Energien gehören ebenso zu den Forderungen. Zudem will der Zusammenschluss, den Schienenverkehr und den kommunalen Nahverkehr stärken und stellt hier vor allem den Ausbau der Elektromobilität in den Fokus.

Die Erwartungen hat die Stiftung klar formuliert: Bis 2020 – vor dem UN-Klimagipfel - sollen die Klimaziele Deutschlands und der EU in Einklang mit den Pariser Klimazielen gebracht werden. Bis 2050 sollen dann eine Senkung bis zu 95 Prozent erreicht sein.

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