Hella/Knorr-Bremse

Interesse an Übernahme bekundet

Foto: Knorr-Bremse, Hella (Montage ETM)

Knorr-Bremse hat offiziell Interesse an einer Übernahme von Hella bekundet. Gespräche befinden sich laut beider Zulieferer in einem sehr frühen Stadium.

Knorr-Bremse hat im Rahmen der Marktmissbrauchsverordnung Artikel 17 offiziell Interesse am Erwerb eines Aktienpakets von 60 Prozent von Hella bekundet. Das Paket wird nach Angaben des „Handelsblatt“ derzeit von der Eigentümerfamilien Hueck und Röpke gehalten. Auf Rückfragen der Redaktion hält sich Hella derzeit noch bedeckt. Gleiches gilt für Knorr-Bremse. Die Gespräche seien nach Angaben des Technologieunternehmens in einem sehr frühen Stadium. „Es kann zu diesem Zeitpunkt nicht abgesehen werden, ob es zu einer Transaktion kommt“, kommentiert die Münchner Firmenzentrale den derzeit laufenden Prozess.

Großes Interesse am Hella-Aktienpaket

Knorr-Bremse sieht sich mit seinem Interesse an Hella mit einem starken Bieterumfeld konfrontiert. Neben diversen, international agierenden Finanzinvestoren hat nach Angaben der „Automobilwoche“ auch der französische Automobilzulieferer Faurecia Interesse am Aktienpaket von Hella bekundet. Zu den Kunden von Faurecia gehören nach Unternehmensangaben unter anderem VW, BMW und Daimler. Von daher bleibt abzuwarten ob Knorr-Bremse hier das Rennen macht.

Strategische Ankäufe von Knorr-Bremse

2019 hatte der Bremsenspezialist bereits Interesse am Marktbegleiter Wabco, konnte sich gegenüber dem Mietbieter ZF Friedrichshafen jedoch nur zum Teil durchsetzen. Nach Angaben des „Handelsblatt“ zog allerdings die Wabco-Tochter Sheppard, nach Vorgaben der Kartellbehörden unter das Dach von Knorr-Bremse um. „Für Knorr-Bremse ist die Übernahme von Sheppard ein weiterer wesentlicher Schritt in unserer Strategie, globaler Hersteller von Lenksystemen für Nutzfahrzeuge zu werden“, erklärte Knorr-Bremse Vorstandsmitglied Dr. Peter Laier, zuständig für die Division Nutzfahrzeuge bei der Übernahme im Januar 2020.

Hella: Know-How im Bereich Licht, Fahrerassistenz- und Radar-System

Die Stärken von Hella liegen nach eigenen Angaben im gewachsenen Know-how und den Synergien der Kernkompetenzfelder „Licht“, „Elektronik“ und „Handel“. Hella habe so Produkte wie den ersten Voll-LED-Scheinwerfer oder den weltweit ersten Xenon-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht zur Serienreife entwickelt. Weltweit führend sei Hella auch mit der hauseigenen 24 GHz-Radarsensorik, inklusive Spurwechselassistent. Ebenfalls im Produktportfolio von Hella befinden sich Produktlösungen im Bereich Energiemanagement und Schlüsselkompetenzen im Bereich automatisiertes Fahren. Unlängst vermeldete der international agierende Automobilzulieferer die Serienreife von Lenksteuermodulen als Fail Operational System. Dabei handelt es sich um ein Redundanz-System, das die Funktionsfähigkeit auch beim einem technischen Ausfall der Lenkungselektronik ermöglicht.

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