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GVN: Mauterhöhung bringt Pleitewelle

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Dem niedersächsischen Transportgewerbe droht eine Pleitewelle, wenn es zu einer Mauterhöhung um 40 bis 90 Prozent kommt, teilt der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachen (GVN) mit. Der GVN lehnt laut Hauptgeschäftsführer Bernward Franzky deshalb zurzeit jegliche Erhöhung der Mautsätze ab. Zusätzlich zu der heutigen Mautbelastung von insgesamt 3,5 Milliarden Euro kämen pro Jahr noch mal fast zwei Milliarden Euro Mautkosten auf die Transportunternehmen und damit auf Wirtschaft und Bürger zu. Bereits in den vergangenen zwei Jahren sei es den Verkehrsunternehmen trotz bester Konjunkturlage nicht gelungen, die Kostensteigerungen vollständig an die Auftraggeber weiterzugeben. Angesichts der deutlichen Konjunktureintrübung und der Gefahr der Rezession bedeute die geplante Mauterhöhung für viele Unternehmen das Aus, sagt Franzky. Die Bundesregierung sei unglaubwürdig, wenn sie auf der einen Seite mit aller Macht und mit Milliardenbürgschaften gegen die Finanzkrise kämpfe und auf der anderen Seite gleichzeitig mittelständische Unternehmen zur Disposition stelle und damit Tausende von Arbeitsplätzen vernichte.

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