DPD steht in Hamburg unter Strom

Pakete kommen lokal emissionsfrei

DPD-Zusteller ist mit dem E-Fahrzeug Tripl unterwegs. Foto: DPD/Eric Shambroom

Der KEP-Dienstleister DPD will bis Sommer 2019 die Paketzustellung in der Hamburger Innenstadt auf Elektromobilität umstellen.

Der international tätige KEP-Dienstleister DPD macht in Hamburg in Sachen Elektromobilität ernst. In Altstadt, Neustadt, Hafencity, St. Georg und Hammerbrook sowie in den Stadtteilen Steinwerder und Kleiner Grasbrook wird DPD nach eigenen Angaben bald sämtliche Pakete lokal emissionsfrei zustellen. DPD setzt dabei auf einen Mix aus Kleinfahrzeugen wie Lastenräder oder E-Scooter und größeren Fahrzeugen wie vollelektrischen Transportern und Lkw. Die Anschaffung der Fahrzeuge werde zum Teil im Rahmen des Förderprojekts Zukunnft.de unterstützt.

„Elektromobilität kann eine wichtige Antwort auf die wachsenden Herausforderungen bei der urbanen Paketzustellung sein“, erklärt Boris Winkelmann, CEO von DPD Deutschland. Nach zahlreichen Tests in der Hansestadt sei es nun Zeit, das Ganze großflächig auszurollen. „Davon erhoffen wir uns auch wertvolle Erkenntnisse über die langfristige Leistungsfähigkeit verschiedener Elektromodelle – gerade auch bei der mengenintensiven Zustellung und Abholung für gewerbliche Kunden und Empfänger“, erklärt Winkelmann.

Die Kombination macht's möglich

Während die E-Lkw oder E-Transporter direkt vom DPD Paketzentrum in Hamburg-Wilhelmsburg starten können, kombiniert DPD den Einsatz kleinerer Elektromodelle mit urbanen Mikrodepots. Diese werden morgens von den größeren E-Fahrzeugen mit Paketen bestückt. Die Feinverteilung im Zustellgebiet erfolgt im Anschluss per elektrisch unterstütztem Lastenrad oder dem elektrifizierten dreirädrigen E-Roller Tripl.

Mir einer Herausforderung sieht sich DPD allerdings noch konfrontiert: der Suche nach geeigneten Flächen für Mikrodepots. Der KEP-Dienstleister hofft daher auf eine stärkere Unterstützung durch Städte und Kommunen – sowohl in Hamburg als auch darüber hinaus. „Es ist dringend geboten, dass sich Städte und Kommunen noch deutlich stärker einbringen, um gemeinsam mit uns konstruktive Lösungen für die Paketzustellung von morgen zu finden“, sagt Winkelmann.

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