CO2-Reduzierung

Daimler spart bis zu 14 Prozent

Efficiency Run Foto: Daimler 3 Bilder

Welche Lösungsansätze helfen, die CO2-Emissionenen im Straßengüterverkehr zu reduzieren - und zwar auch in der Praxis? Daimler hat im Rahmen eines Testversuchs namens Efficiency Run 2015 eine Antwort gesucht und laut Dr. Wolfgang Bernhardt, Vorstand Trucks and Buses, "ermutigende Ergebnisse" gefunden.

Maschine gegen Maschine war die Vorgabe des umfangreichen Tests - Standardfahrzeuge versus optimierte Fahrzeuge, und dies alles im Praxiseinsatz bei den drei Transportdienstleistern und Testpartnern Elflein Logistics, DB Schenker und Große-Vehne. Jeweils eine Woche liefen die Fahrzeuge gegeneinander an - auf einer Standardrelation, mit einer Standardladung, und zwar begleitet von Prüfingenieuren der Sachverständigenorganisation Dekra, die alle wichtigen Daten aufnahmen und auswerteten. 

Das Ergebnis im Wettkampf ganzheitlich optimierter Lkw gegen Standardfahrzeug: "Wir konnten zwölf bis 14 Prozent CO2-Einsparungen nachweisen", berichtete Bernhard bei der Präsentation der Ergebnisse in Berlin. Wesentliche Faktoren für die Reduzierung waren demnach an erster Stelle die richtigen Reifen, gefolgt von Maßnahmen zur Verbesserung der Aerodynamik sowie dem Einsatz des PPC.

Bei Elflein standen sich Lang-Lkw und Standard-Lkw im Einsatz gegenüber, mit einem Reduktionsergebnis von bis zu 17 Prozent auf Seiten des Lang-Lkw. "Es gibt nicht nur den Motor, um die CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern viele Hebel", sagte Bernhard - wichtige Faktoren im Rahmen des integrierten Ansatzes seien daher neben der Zugmaschine auch der Auflieger, Reifen, das Thema Kraftstoff, das Thema Fahrertraining sowie die Infrastruktur. "Nicht nur wir Lkw-Hersteller müssen ganz neu denken, wie die CO2-Reduzierung auf bezahlbare Weise zu erzielen ist", so der Lkw-Vorstand. Notwendig sei die Bündelung aller Kräfte - Fahrzeugbauer, Spediteure, Reifen- und  Kraftstoffhersteller und Politik.

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