Bund will mehr Lkw-Parkplätze schaffen

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will nach Angaben seines Ministeriums mit neuen Modellen zusätzliche Lkw-Parkplätze schaffen.

Dabei sollen auch Privatfirmen zum Zuge kommen. Künftig würden vermehrt Flächen an und neben den Bundesautobahnen, abseits der großen Rastanlagen für die Pausen genutzt. Bund und Länder wollen dafür sorgen, dass private Anbieter geeignete Flächen bereitstellen. Auch den Komfort für die Fahrer will Ramsauer steigern. So soll etwa an ausgewählten Standorten, die bislang nur mit WC ausgestattet sind, der Service für Lkw-Fahrer verbessert werden. Sie werden dort laut Bundesverkehrsministerium künftig auch Duschen vorfinden und eine Kleinigkeit essen können. Die Bundesregierung will das bestehende Lkw-Stellplatzdefizit laut Koalitionsvertrag schnellstmöglich verringern. In erster Linie geschehe das durch Neu- und Ausbaumaßnahmen auf den Rastanlagen der Autobahnen. Bereits seit März 2008 wurde die Zahl der Stellplätze von 28.500 auf rund 31.500 Plätze erhöht. Nach einer Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen fehlten 2008 etwa 14.000 Stellplätze an den Autobahnen. Am stärksten war der Mangel in den westlichen Bundesländern, so etwa in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (A 2, Raum Hannover), Hessen (A 7, Kirchheimer Dreieck bis Fulda) und auf den großen Autobahnen Süddeutschlands (A 3). Text: Georg Weinand Datum: 06.04.2010

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