Blow-Ups auf Autobahnen

Gefährliche Straßenschäden durch Sommerhitze

Foto: ADAC

Bei der Hitzewelle in Deutschland steigt wieder die Gefahr von Blow-Ups auf der Autobahn. Autofahrer sollten ihre Fahrweise anpassen, Motorradfahrer gefährdete Strecken meiden.

Die Sommerhitze macht nicht nur Mensch und Maschine zu schaffen, sondern auch der Straße: Bei den Temperaturen von deutlich über 30 Grad müssen Fahrer auf Beton-Fahrbahnen mit sogenannten Blow-Ups rechnen, hitzebedingten Aufwölbungen oder Aufbrüchen der Fahrbahndecke.

Auf der A3 gibt es beispielsweise bereits ein Tempolimit aufgrund der drohenden Gefahr, als weitere gefährdete Autobahnen nennt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) die A91, A93 und A94. Bereits vor zwei Jahren kam es bei den heißen Temperaturen auf bayerischen Autobahnen zu den so genannten "Blow-Ups". Einzelne Hitzeschäden sind damals laut dem Autoclub ADAC aber auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz aufgetreten.

Beton-Abschnitte besonders betroffen

Vor allem ältere Autobahnabschnitte in Betonbauweise sind betroffen. Bei Hitze dehnen sich die Betonplatten der Fahrbahn aus. Wenn die Platten und die dazwischen liegenden Fugen die Spannung nicht mehr puffern können, schieben sich die Betonplatten gegeneinander, brechen und die Fahrbahn faltet sich plötzlich auf. Laut ARCD treten Blow-Ups vor allem am späten Nachmittag auf, da die Intensität der Sonneneinstrahlung ausschlaggebend für das Aufbrechen ist.

Die Automobilclubs raten, auf gefährdeten Streckenabschnitten Geschwindigkeitsbeschränkungen strikt einzuhalten und den Abstand zum Vordermann zu vergrößern. Im Verkehrsfunk wird gewarnt, die betroffenen Betonautobahnen mit erhöhter Vorsicht zu befahren. Motorradfahrer sollten die Strecken meiden.

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