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Baustofflogistik

Förderband ersetzt 40 Lkw pro Stunde

Foto: Leitner

Auf 7,2 Kilometern Länge erstreckt sich das schwebende Förderband, welches eine neue brasilianische Zementfabrik mit dem nächsten Steinbruch verbindet. 

14.06.2016 Markus Bauer

Der FlyingBelt von Leitner Ropeways ist dabei eigenen Angaben zu Folge nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern ebenso rekordverdächtig. Der Betreiber LafargeHolcim, weltgrößter Baustoffhersteller, geht dabei für seine Rohstofflogistik einen ungewöhnlichen Weg. An die Stelle von Dumpern und Offroad-Lkw tritt demnach ein einziges Gummiförderband mit einer Länge von 14,4 Kilometern. Dazu kommen laut Leitner 60.000 Meter Seil und 25.000 Rollen, die das muldenförmige Förderband in Form halten. Tatsächlich befördere das Band pro Stunde 1.500 Tonnen Material. 

Seilbahn und Förderband kombiniert

Der FlyingBelt kombiniert laut Hersteller die Eigenschaften einer Seilbahn mit einem Förderband. Statt sich auf dem Lkw der örtlichen Topographie anpassen zu müssen, fliege das Material über jedes Hindernis. Wie bei einer Seilbahn üblich, ist der Bodenkontakt des Förderbandes nur sehr punktuell. Damit bleibe der Einfluss auf die Umwelt im Vergleich zum herkömmlichen Transport auf dem Boden sehr gering. Bau und Betrieb seien damit besonders umweltschonend. Zudem sei die Montage einfach und kostengünstig realisierbar. Für die gesamte Förderstrecke im brasilianischen Barroso musste der Auftraggeber laut Leitner nur rund 25 Millionen Euro anlegen. 

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