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Fliegende Lager liefern per Drohne

Foto: Amazon

Immer wieder gerät der Online-Gigant Amazon in die Schlagzeilen. Nächster Coup: Amazon hat ein Patent auf fliegende Lieferzentren eingereicht. 

02.01.2017 Markus Bauer

Diese sogenannten fliegenden Erfüllungszentren könnten laut der Patentschrift (US 9.305.280 B1) beispielsweise Luftschiffe sein. Genauere Angaben gibt Amazon indes nicht. So sei nicht definiert, ob die Schiffe bemannt sind, oder völlig automatisch arbeiten. Geplant ist jedoch laut verschiedener Medienberichte, dass die Luftschiffe in rund 13 Kilometern Höhe schweben, also etwas höher als der Passagierverkehr. Bestellt ein Kunde einen Artikel aus dem Himmelslager macht sich eine Drohne auf den Weg. Diese Kleinstflugzeuge nutzen demnach die Schwerkraft und sparen so Energie – ein stark einschränkender Faktor bei aktuellen Versuchen mit Lieferdrohnen. Die Versorgung der Luftlager sollen wiederum kleinere Luftschiffe übernehmen. Grundsätzlich erfolgt der Betrieb und die Lieferung laut Amazon-Patent vollautomatisch. Da die Lagerluftschiffe verkehrsgünstig über Innenstädten schweben sollen, wäre, so Amazon, eine Lieferung innerhalb von Minuten nach der Bestellung möglich.

Wann Amazon diese Technik einsetzen will, ist unbekannt. Ebenso unklar ist, ob die Zulassungsbehörden von der Idee ebenso begeistert sind, wie es zweifelsohne Jules Verne und der Graf Zeppelin wären. Schließlich schlägt Amazon vor, mehrere hundert Tonnen über dicht besiedeltem Gebiet zu parken – ein nur schwer zu ermessendes Sicherheitsrisiko.  

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