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Eigener Luftkorridor für Drohnen

Foto: Amazon

Nachdem bereits einige Unternehmen Transportdrohnen erprobt haben, fordert Online-Händler Amazon einen eigenen Luftkorridor für die Mini-Flieger.

29.07.2015 Markus Bauer

Wie die Zeitung Die Zeit in ihrer Online-Ausgabe meldet, soll in Ballungsräumen ein Bereich zwischen 60 und 130 Metern über dem Boden plus eine Pufferzone von 30 Metern für Transport-Drohnen reserviert sein. Dieser Bereich kommt einer Flugverbotszone gleich. Denn außer den Transportdrohnen dürfe dort niemand anders fliegen. Auf diese Weise komme Amazon seinem Ziel, Waren in großen Städten binnen 30 Minuten auszuliefern ein Stück näher. So gehen Fachleute laut Zeit davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren Transportdrohnen einen Großteil der Logistik übernehmen.


Amazon stelle jedoch auch selbst Bedingungen an die einzusetzende Technik. So müsse die GPS-Ortung in den Geräten "außerordentlich genau arbeiten". Gleichsam müsse eine verlässliche Onlineverbindung gewährleistet und die Flugroute vor dem Abheben genau planbar sein. So sollen Kollisionen vermieden werden. Weitere Anforderungen an die Drohnen: Die kleinen Flugobjekte müssen untereinander kommunizieren und Vögel, Stromleitungen oder andere Hindernisse erkennen.

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