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Allianz pro Schiene, BIEK, VDV Mehr Pakete auf die Schiene

Foto: Nicole de Jong

Allianz pro Schiene, der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) wollen mehr Pakete auf die Schiene bringen. Zu den Forderungen gehört auch Mautfreiheit im Kombinierten Verkehr.

Gemeinsame Vorschläge für mehr Pakettransporte auf der Schiene haben die Allianz pro Schiene, der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) vorgestellt und an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Oliver Luksic, übergeben.

Paketbranche will mehr Sendungen verlagern

„Die Paketbranche steht bereit, mehr Güter auf der Schiene zu befördern. Jetzt sind die Politik und die Marktakteure gefragt. Sie müssen den Weg für mehr Schienengüterverkehr zügig frei machen – zum Wohle der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie des Klimaschutzes“, sagt etwa der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann.

Zwar sehen die Verbände auch die Wirtschaftsunternehmen selbst in der Pflicht, mehr Transporte auf der Schiene zu bringen; die Politik müsse aber günstige Rahmenbedingungen schaffen und rasch die im Masterplan Schienengüterverkehr und im Masterplan Schienenverkehr identifizierten Maßnahmen umsetzen.

Zentrale Aufgaben gestellt

Die Forderungen des Positionspapiers „Gute Schienenverkehrsangebote für mehr Güter auf der Schiene“ sind:

  • Kapazität auf den Korridoren verbessern
  • Ausbau der Schieneninfrastruktur beschleunigen
  • Mehr und innovative Hubs für flexible Transportkonzepte
  • Kombinierten Verkehr von der Maut befreien
  • Mehr Gleisanschlüsse schaffen
  • Städtische Schieneninfrastruktur ertüchtigen

„Für die Verkehrswende ist es eine Riesenchance, dass die Paketbranche sich zunehmend für die Schiene interessiert. Die Bundespolitik muss jetzt schnell die Rahmenbedingungen verbessern, damit es auch genügend Kapazitäten für mehr Transporte auf den Gleisen gibt. Von einer klimafreundlichen Paketlogistik profitieren am Ende alle“, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

4,5 Milliarden Sendungen 2021

Laut dem gemeinsamen Papier steigt durch den wachsenden Onlinehandel die Anzahl der Paketsendungen jährlich an, auf zuletzt rund 4,5 Milliarden Sendungen im Jahr 2021. Deshalb möchten die Paketunternehmen sukzessive mehr Pakete auf der Schiene transportieren – eine emissionsarme Alternative zu langen Strecken, die bisher im Fernverkehr vor allem durch schwere Lkw zurückgelegt wurden.

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