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Toyota Pro Ace 6 Bilder Zoom
Foto: Toyota

Toyota Proace 2.0

Viel Platz in der Hütte

Toyota legt den Proace neu auf. Der Transporter ist weiterhin baugleich mit Jumpy und Expert von Citroën und Peugeot. Er kommt in drei Längen und mit jeder Menge neuer Technik.

Mit dem neuen Proace möchte Toyota im leichten Nutzfahrzeug-Geschäft endlich Fuß fassen. Dazu haben die Japaner ihren Neuen ordentlich herausgeputzt und ihm einige Annehmlichkeiten mit auf den Weg gegeben. Zwar gab es bereits schon vom alten Proace einen Van-Ableger, der war aber nur minimalistisch und ihm fehlte es an Pkw-ähnlichem Komfort. Das ist mit dem Neuen nun erheblich anders. Auch die zweite Generation des Proace entstand in Zusammenarbeit mit Citroën und Peugeot und rollt im französischen Valenciennes vom Band. Nach dem Ausstieg von Fiat aus der Kooperation mit PSA übernahm Toyota die Position und durfte so auch bei der Entwicklung des Fahrzeugs stärker mitwirken. Aus­stat­tungs­­berei­nigt liegt der Proace mit dem Citroën ­Jumpy sowie dem Peugeot Expert nahezu auf einem Preislevel. Los geht’s bei Toyota mit der 70 kW starken Einstiegsmotorisierung ab 20.900 Euro. Der Hauptunterschied zu seinen baugleichen Brüdern liegt, neben optischen Label-Retuschen, im Detail: Während es bei den beiden französischen Transportern nur zwei Jahre Garantie gibt, bringt der Japaner gleich ein dreijähriges Versprechen mit. Was bereits für viele Betriebe ein ausschlaggebendes Kaufargument für den Japaner sein könnte. Proace in mehreren Karosserieversionen angeboten Wie auch bei Citroën und Peugeot bietet To­yo­ta den Proace in verschiedenen Karosserieversionen an. Es gibt ihn als Kastenwagen, verglasten Kastenwagen, mit Doppelkabine, als Kombi-Modell sowie als reines Fahrgestell. Darüber hinaus stehen drei Fahrzeuglängen und zwei Radstände im Programm. Der kürzeste Kastenwagen kommt in den Außenabmessungen auf gerade einmal 4,60 Meter. Der sogenannte Proace Kompakt kann bis zu einer Tonne Nutzlast befördern. Das Ladevolumen beträgt 4,6 Kubikmeter im 2,16 Meter langen Laderaum. Noch längere Gegenstände können mit dem optionalen Smart-Cargo-System transportiert werden. Dann befindet sich an der werksseitigen Stahltrennwand rechts unter dem Beifahrersitz eine breite Stauklappe. Wird sie geöffnet, nimmt es der Proace Kompakt mit Rohren, Bauhölzern oder Elektroleitungen bis zu einer Länge von 3,32 Metern auf. Wer mehr Stauraum benötigt, wählt die Variante L1. Die kommt auf eine Länge von 4,95 Metern und schluckt 5,3 Kubikmeter, während die dritte Ausführung (L2) exakt 5,30 Meter misst und mit integrierter Cargo-Klappe bis zu 6,6 Kubikmeter befördert. Die Nutzlast beträgt maximal bis zu 1,4 Tonnen. Zudem besteht beim Proace die Wahl zwischen einer geteilten oder einer klassischen Heckklappe mit bis zu zwei seitlichen Schiebetüren, und beim Kombi-Modell stehen, je nach Variante, bis zu neun Sitzplätze zur Verfügung. Allen Karosserievarianten gemeinsam ist eine geringe Außenhöhe von nur 1,90 Metern. Damit passt der Proace problemlos in Tiefgaragen oder Parkhäuser hinein, ohne mit seinem Dach anzuecken. Eine Hochdach-Version gibt es dagegen nicht. Klar strukturiertes Cockpit und viel Platz Dass der Proace ein Transporter ist, davon ist in der vollverkleideten Fahrerkabine nur wenig zu spüren. Es geht wohnlich zu und man sitzt auf bequemen Polstern. Platz gibt es reichlich, und wer noch einen dritten Kollegen befördern muss, bestellt die optionale Beifahrerdoppelsitzbank mit hinzu. Das Cockpit ist klar strukturiert und die verwendeten Kunststoffe hinterlassen einen robusten Eindruck. Auch an reichlich Ablagen wurde gedacht. Gefallen findet zudem der sieben Zoll große Touchscreen, der logisch aufgebaut ist und Smartphones via Mirror Link einbindet. Auf Wunsch gibt es für das Display eine 3D-Navigation und eine Rückfahrkamera. Das Motorenportfolio besteht aus fünf Adblue-Turbodieseln mit einer Leistung von 70 bis 130 kW. Die gefahrene Variante mit 90 kW entfaltet ihre Kraft zwar etwas verzögert, aber anschließend geht es munter voran. Fahrerassistenzsysteme, wie man sie vom Pkw her kennt, sind optional erhältlich. Es gibt sie im Paket für 1.008 Euro. Dazu zählen die City-Notbremse mit Fußgängererkennung, der Totwinkelwarner, die Verkehrszeichenerkennung und der adaptive  Geschwindigkeitsregler. Serienmäßig ist dagegen ESP mit Anhängerstabilisierung. An den Haken nehmen darf der Proace übrigens maximal bis zu 2,5 Tonnen.

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Dieser Artikel stammt aus Heft lastauto omnibus 11/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.

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Datum

28. Oktober 2016
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