DAF „Udo Lindenberg“ 15 Bilder Zoom

Supertruck: Udo im Supertruck

Udo Lindenberg zählt zu den Urgesteinen der deutschen Rockszene. Er hat alles erreicht, fehlte nur noch ein eigener Supertruck.

Marcel Barth aus Delitzsch war der ausführende Airbrushkünstler. Beim Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring hatten sich Transportunternehmer Steffen Schmidt aus Thüringen und Marcel Barth 2011 kennengelernt und einen möglichen „Udo-Lindenberg-Truck“ ins Auge gefasst. Marcel setzte sich intensiv mit der Person und dem Künstler Udo Lindenberg auseinander. So weist der DAF XF 105 460 zahlreiche Details auf, die den deutschen Altrocker charakterisieren.

Ganz "Udo-typisch" findet Lindenberg die Idee

Bereits vor dem Start der Lackierarbeiten war Steffen Schmidt mit Udo Lindenberg in Kontakt getreten und hatte ihm von seinem Vorhaben berichtet. Ganz „Udo-typisch“ fand Lindenberg diese Idee „voll cool“ und gab Steffen freie Hand. Anlässlich des Open-Air-Festivals „Calw rockt“ mit Peter Maffay und der Panikpreis-Verleihung 2012 der Udo Lindenberg-Stiftung einen Tag später lud Lindenberg dann zum gemütlichen Beisammensein in die Hermann-Hesse-Stadt ein. Ansonsten war über die Abläufe dort aber nichts bekannt.

Im Nachhinein betrachtet, hätte man eine derartige Präsentation nicht besser gestalten und planen können. Ein absolut menschlicher, auf dem Boden gebliebener und cooler Udo Lindenberg sang und rockte mit Steffen gemeinsam auf der Bühne ab und in den Probenpausen kümmerte sich der Musiker rührend um seine Gäste, gab Autogramme, besah sich den Truck von allen Seiten und ließ sich auch mit dem Fahrzeug in allen erdenklichen Posen ablichten. Ein absolut nahbarer Star zum Anfassen. Selbst aus der Signierung des Trucks machte Lindenberg ein kleines Ereignis, indem er in aller Ruhe ein paar Minuten lang den rechten Windabweiser des DAF signierte, bemalte und mit einer persönlichen Widmung versah.

Der Höhepunkt des Nachmittags war, als Udo Lindenbergs Freund und Bodyguard Eddy Kante – seit 30 Jahren sind die beiden schon ein Team – letztendlich auf die Idee kam, nach den Proben doch gleich mit dem bunten Truck zum Abendessen zu fahren. Kaum ausgesprochen, hatte Eddy, der zuvor immer wieder von seiner vorangegangen Karriere als Lkw-Fahrer geschwärmt hatte, auch schon wieder voller Genuss hinter dem Lenkrad des DAF Platz genommen. Er musste dieses Ding einfach selbst fahren. Udo Lindenberg schwang sich mit einer fetten Zigarre auf den Beifahrersitz des Trucks und die kleine Ausfahrt konnte beginnen.

Viele Passanten und Open-Air-Besucher glaubten zunächst an eine ausgefallene Werbe­kampagne für das bevorstehende Udo-Lindenberg-Konzert, als der knallige DAF langsam an den urigen Fachwerkbauten der schwäbischen Stadt vorbeirollte. Sie staunten aber nicht schlecht, als sie den Altrocker höchstpersönlich im Fahrerhaus des DAF ­erspähten. Gegen dieses neue und coole Star-Taxi der besonderen Art hatte sogar der eigens vom lokalen Autobauer Porsche bereitgestellte Panamera das Nachsehen. Eddy Kante und Udo Lindenberg ließen die stattliche Sportlimousine mal eben einfach auf dem Parkplatz stehen.

Autor

Foto

Otto Miedl

Datum

5. Oktober 2012
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