Alfred Miller, Geschäftsführer Dachser Food Logistics Zoom

European Food Network: Dachser zieht positive Zwischenbilanz

Der Logistikdienstleister Dachser hat in seiner Lebensmittelsparte die Zahl seiner Importsendungen dank der Mitgliedschaft in der Kooperation European Food Network verdoppeln können.

Das teilt der Geschäftsführer von Dachser Food Logistics, Alfred Miller, im Gespräch mit der Fachzeitschrift trans aktuell mit. Die Allianz aus zwölf Lebensmittellogistikern bietet seit Oktober vorigen Jahres europaweite, standardisierte Transportdienstleistungen an und deckt zusammen 21 Länder ab. Systemführer des European Food Network ist Dachser.
"Das Netzwerk gibt allen Partnern die Möglichkeit, europaweit tätig zu werden. Einige waren zuvor ja nur national tätig. Diese internationale Karte spielen wir jetzt. Hier haben wir ein Riesenpotenzial", sagt Miller. Die ersten Monate seien erfolgreich verlaufen. Die Prozesse funktionierten, ebenso wie die IT-Leistungen. Dazu gehören Tracking & Tracing und elektronisch abrufbare Ablieferungsbelege.

Bei Dachser Food Logistics hätten sich die Importe verdoppelt, wenn man die beiden vergangenen Geschäftsjahre vergleicht. "Das liegt auch an den starken Partnern", sagt Miller. Unternehmen wie Bakker Logistiek in den Niederlanden oder Raben Fresh Logistics in Polen, Tschechien und dem Baltikum hätten das Geschäft erheblich belebt. Sie seien in ihren Gebieten die Platzhirsche.

Zwar hätte sich nicht bei jedem Partner das Importvolumen verdoppelt. "In einem Korridor von plus 15 bis 20 Prozent bewegen sich jedoch die meisten", sagt der Dachser Food Logistics-Chef. Je nach Destination hätten die Partner diese Zuwächse auch bei den Exportsendungen erzielt − besonders in Richtung Osteuropa.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

Foto

Dachser

Datum

28. April 2014
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Tests +++
+++ News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.