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ET-Radio: Hilfstransport erreicht ukrainische Grenze

Nach durchfahrener Nacht steuert das Team um fünf Uhr morgens die Rastanlage Oberlausitz an und legt eine dreistündige Pause ein.

In Görlitz kümmern sich die Organisatoren um die polnische Lkw-Maut. Zwei "Toll Boxen" kommen in die Cockpits der Renault Trucks und der Konvoi setzt sich wieder in Bewegung. Ein Kraftakt liegt vor der Truppe 1137 Kilometer sind es bis Tarnów. Die Fahrer wechseln sich regelmäßig ab, auch Autobahnpolizist Martin Hottinger, der in Bautzen zugestiegen ist, übernimmt für rund 400 Kilometer das Steuer des Magnum. Im Radiointerview klärt er auf, dass für den Hilfstransport nicht die üblichen Lenk- und Ruhezeiten gelten, "sondern es kommt in erster Linie darauf an, dass man seine eigene körperliche Fitness kritisch im Auge behält." Sobald der Tross die polnische Grenze hinter sich lässt, fällt er unter die so genannten AETR-Bestimmungen, die den EU-Vorgaben sehr ähnlich sind. Aber bis zur Ukraine ist es noch ein Stück und das Team muss dringend erstmal am Kopfkissen horchen. Am anderen Morgen zeichnet André Sahorn zunächst noch ein paar Interviews für die nächste Sendung auf und schickt sie ans Studio: "Keine Ahnung, wie es an der Grenze läuft und natürlich, ob ich hinterher die Möglichkeit habe, die Radiostücke zu senden, das wird noch spannend." Was das Team an der Grenze und beim Durchfahren der Ukraine erlebt, lässt sich prima auch auf ET-Radio.de verfolgen. Bis zum Ziel sind es noch gut 700 Kilometer. In der Bildergalerie stehen Impressionen von der Zufahrt auf die Grenze.

Hier die nächsten Sendetermine auf ET-Radio.de:
Sonntag, 14.04.2013 von 17-18 Uhr und von 20-21 Uhr
Montag, 15.04. 2013 von 18-21 Uhr
Dienstag, 16.04.2013 von 18-20 Uhr
Mittwoch, 17.04.2013 von 18-20 Uhr
Donnerstag, 18.04.2013 von 18-22 Uhr
Freitag, 19.04.2013 von 18-20 Uhr

Bilder und den aktuellen Etappenbericht gibt es bis zum 21.April täglich hier auf eurotransport.de.

Einer der größten Wünsche der Dorfbewohner ist der Aufbau der alten Holzkirche, wofür rund 15 Tausend Euro benötigt werden. Wer hier mithelfen möchte kann dies über das Spendenkonto tun:
KibuH e.V. Konto: 33 64 917 BLZ: 37060590 Verwendungszweck: Ukraine
Auch kann auf Wunsch eine Spendenquittung erstellt werden.
Ansprechpartner für "Kinder brauchen unsere Hilfe e.V." ist Peter Dittmar. (Telefon: 0176/43 00 94 40)

Andreas Techel, Chefredakteur

Autor

Foto

André Sahorn

Datum

15. April 2013
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