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Bosch: Luftdrucksensor hilft Spritsparen

Nur ein Viertel des Bauraums im Vergleich zum Vorgänger soll ein neuer baromethrischer  Drucksensor von Bosch benötigen.

Das Messsignal gibt der neue Sensor nicht analog, sondern über eine Digitalschnittstelle mit einer Auflösung von zwölf Bit aus.
Der digitale Sensor mit der Bezeichnung  SMP480 arbeitet laut Bosch äußerst genau: Die Toleranz des Drucksignals soll über Lebensdauer unter einem Kilopascal liegen.

Optimales Kraftstoff-Luftgemisch

Aufgabe von Luftdrucksensoren ist, den momentanen Umgebungsdruck, der von der Höhe über dem Meeresspiegel und den Wetterbedingungen abhängt, zu erfassen. Anhand der Messdaten kann das Motormanagement  dem Verbrennungsmotor das optimale Luft-Kraftstoffgemisch zuführen, unabhängig davon, auf welcher Meereshöhe sich das Fahrzeug bewegt. Dadurch verbessert sich die Effizienz und reduziert sich der Verbrauch.

Sensormembran aus Silizium

Das Sensorelement des SMP480 besteht aus einer einkristallinen Siliziummembran die ein Referenzvakuum einschließt.  Auf der Membran sind vier Dehnwiderstände in Brückenschaltung eindiffundiert. Sie wandeln die wenige tausendstel Millimeter messende Durchbiegung der Membran durch den einwirkenden Luftdruck in ein elektrisches Signal. Die Signalkonditionierung und die Analog-Digital -Umsetzung übernimmt ein  spezieller integrierter Schaltkreis neben dem Sensorelement im Gehäuse.




Foto

Bosch

Datum

30. November 2011
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