Ukraine-Krieg

Verzweifelte Lkw-Fahrer aus der Ukraine und Russland sitzen fest

08.03.2022

Angst um die Familie, kaum Bargeld, gesperrte Kreditkarten: Das ist die Situation, mit der ukrainische und russische Lkw-Fahrer derzeit bei uns kämpfen. Sie können nicht mehr in ihre Heimat fahren. Und die ukrainischen Kollegen wissen nicht einmal, ob es ihr Zuhause überhaupt noch gibt.

„Wir stehen am Anfang einer Katastrophe“, sagt Joachim Fehrenkötter, Vorsitzender von DocStop, einem Verein für die medizinische Unterwegsversorgung von Lkw-Fahrern und Fahrerinnen. Denn es sei überhaupt nicht absehbar, wann die gestrandeten Fahrer wieder in ihre Heimat fahren können. DocStop hat jedenfalls schon losgelegt, mit Brot und Konserven für eine erste Hilfe zu sorgen.

eurotransportTV hat an verschiedenen Park- und Rastplätzen das Gespräch gesucht und erfahren, mit wieviel Angst, Sorgen und Hoffnung die Fahrer Richtung Osten schauen. Zum Beispiel in einem Gewerbegebiet im Plettenberger Ortsteil Lennestadt: Hier stehen seit mehreren Tagen vier Sattelzugmaschinen mit russischen Kennzeichen. Die Fahrer haben die Vorhänge an ihren Kabinen zugezogen. Sie schotten sich ab, weil sie Angst davor haben, wegen des Krieges angefeindet zu werden. Dabei ist klar: Diese Fahrer sind völlig unschuldig an der Situation und wissen nicht, wie es weiter geht - so wie wir alle!

eurotransportTV wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von: BFS, Continental, Iveco, Knorr-Bremse, SAF-Holland, Schmitz Cargobull und Universal Transport.

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FERNFAHRER hilft! sammelt Spenden für Kinder in der Ukraine

Ein Krieg bringt Leid und Elend für alle Menschen. Aber die Kinder leiden besonders stark. Wir haben uns deshalb entschlossen, mit einer Spendenaktion gemeinsam mit Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, die Kleinsten in der Ukraine zu unterstützen. Alles weitere dazu finden Sie hier: Spendenaktion von FERNFAHRER hilft! und Unicef

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