eurotransportTV | Sendung #34

Dieselpreis, Transportbranche unter Druck, Intermodalverkehr im Praxistest

31.03.2022

Der brutale Krieg Russlands gegen die Ukraine hat längst weltweite Auswirkungen auf die Wirtschaft. Lieferketten brechen und müssen neu aufgebaut werden, Produktionsstätten in den beiden Ländern können nicht mehr liefern, die Energie- und Rohstoffpreise steigen zum Teil dramatisch. Auch in Deutschland sind die Folgen immer deutlicher zu spüren, vor allem im Transportgewerbe: Unternehmensbilanzen geraten in Schieflage, das wirtschaftliche Überleben von vielen Unternehmen ist bedroht.

eurotransportTV hat einige Demonstrationen von Lkw-Fahrerinnen und Fahrern sowie Speditionsunternehmen besucht und mit den Betroffenen gesprochen. Fazit: Die geplante Entlastung von 14 Cent pro Liter Diesel wird nicht reichen.

Auch ein Thema in unserer Sendung: Wir haben uns bei Universal Transport ganz konkret angeschaut, welche Auswirkungen es hat, wenn plötzlich die Geschäfte in Russland und der Ukraine beendet werden müssen. Wie ist der internationale Spezialist für Schwerlasttransporte mit der Situation umgegangen?

Der Krieg zieht derzeit verständlicherweise alle Aufmerksamkeit auf sich. Aber es gibt natürlich auch noch andere wichtige Themen in der Transport- und Logistikbranche. Zum Beispiel deren Beitrag zum Klimaschutz. Der Automobilzulieferer Schaeffler will bis 2040 klimaneutral arbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch bei der Logistik weniger CO2 emittiert werden. Deshalb hat Schaeffler jetzt einen Intermodal-Piloten getestet. Dabei sollte praktisch erprobt werden, ob der kombinierte Lkw- und Bahntransport eine realistische Möglichkeit ist, die hohen Anforderungen von Schaeffler bei der Unternehmenslogistik zu erfüllen. Ein Wettkampf "Intermodal gegen Straße" also.

eurotransportTV wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von: Iveco, Schmitz Cargobull, Continental, Grammer, Kögel, SAF-Holland, Universal Transport, BFS und Krone.

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