Häufig gestellte Frage zum Thema:

Ladungssicherung

  1. Mit zunehmendem Gewicht der Ladung wird die Kraft unterschätzt, welche bei Beschleunigungen (sowohl Anfahren als auch Bremsen) aufgrund der Trägheit wirken. Nach wie vor hört man hinsichtlich der Sicherung besonders schwerer Ladungen: „Das ist so schwer, das bewegt sich nicht.“ Dabei nimmt die (Trägheits-)Kraft mit zunehmender Masse zu und nicht ab (Kraft = Masse x Beschleunigung).
  2. Eine Ladungssicherung durch formschlüssige Verladung gegen die vordere Ladebordwand ist deutlich effektiver als eine Sicherung durch Niederzurrung. Sehr häufig wird der Formschluss durch Lücken zwischen einzelnen Sendungsteilen unterbrochen. Kommt die Ladung aufgrund der vorhandenen Lücken erst einmal in Bewegung, hält häufig auch die vorhandene Ladungssicherung nicht mehr.
  3. Sicherung durch Niederzurrung setzt einen ausreichenden Reibbeiwert zwischen Ladung und Ladefläche beziehungsweise zwischen den einzelnen Ladungsteilen voraus. Sofern man also beispielsweise Metallrohre in Fahrtrichtung aufeinander stapelt, ohne die Reibung der Rohre untereinander - wie durch Verwendung von Antirutschmatten - zu erhöhen, wird man durch Niederzurren relativ wenig erreichen.

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