Kässbohrer Pendel-Tieflader für Schwerlast

Kässbohrer Pendel-Tieflader K.SLL P
Weniger Rangieren, mehr Kontrolle

Kässbohrer stellt einen neuen Pendel-Tieflader vor. Das Modell setzt vor allem auf hohe Manövrierfähigkeit, flexible Verlängerung und niedrige Ladehöhe für anspruchsvolle Schwertransporte.

Kässbohrer stellt mit dem K.SLL P einen neuen Tieflader vor, der auf Flexibilität und Wendigkeit setzt.
Foto: Kässbohrer

Kässbohrer erweitert sein Portfolio im Schwerlastsegment und stellt mit dem Pendel-Tieflader K.SLL P ein neues Fahrzeug für den Transport besonders schwerer und übergroßer Güter vor. Im Fokus stehen vor allem Manövrierfähigkeit, Fahrstabilität und flexibles Handling auf anspruchsvollen Einsatzstrecken.

Der Hersteller setzt dabei auf eine vollständig eigenentwickelte Konstruktion, die laut Unternehmen in umfangreichen Tests über eine Laufleistung von rund einer Million Kilometern unter realen Bedingungen erprobt wurde.

Fokus auf Wendigkeit im Schwertransport

Ein zentrales Merkmal des Tiefladers ist die unabhängige Pendelachsaufhängung mit einem Federhub von bis zu 600 Millimetern. In Kombination mit einem hydraulischen Lenksystem soll sie eine hohe Beweglichkeit ermöglichen – etwa bei engen Baustellenzufahrten oder schwierigen Geländebedingungen.

Gerade im Schwertransport, wo Rangieren und präzises Manövrieren entscheidend sind, zählt diese Eigenschaft zu den zentralen Leistungsmerkmalen moderner Tieflader.

Variable Fahrzeuglängen und hohe Achslasten

Der K.SLL P ist auf flexible Einsatzprofile ausgelegt. Möglich sind Verlängerungen von bis zu 5,55 Metern sowie eine seitliche Verbreiterung. Damit lassen sich unterschiedlichste Transportgüter – von Baumaschinen bis zu Industriekomponenten – aufnehmen.

Die zulässige Achslast liegt bei bis zu 12 Tonnen pro Achse, was im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben im Schwerlastbereich liegt.

Niedrige Ladehöhe für große Transportgüter

Ein weiterer technischer Ansatz ist die niedrige Ladeplattform. Mit rund 350 Millimetern Ladehöhe können auch besonders hohe Güter transportiert werden, ohne zusätzliche Sondermaßnahmen ergreifen zu müssen.

Das erleichtert vor allem Transporte mit begrenzten Durchfahrtshöhen und reduziert den organisatorischen Aufwand.

Ladungssicherung und Bedienung im Fokus

Bei der Ladungssicherung setzt Kässbohrer auf eine Vielzahl an Zurrpunkten mit unterschiedlichen Tragfähigkeiten sowie zusätzliche Optionen für individuelle Sicherungslösungen.

Für den täglichen Einsatz relevant ist auch die Bedienung: Der abnehmbare Schwanenhals soll laut Hersteller innerhalb kurzer Zeit demontierbar sein und damit die Beladung von vorne vereinfachen – ein typisches Szenario bei schweren Maschinen.

Robustheit und Korrosionsschutz

Für den Einsatz unter harten Bedingungen spielt die Haltbarkeit eine zentrale Rolle. Kässbohrer setzt hier auf eine metallisierte Oberflächenbeschichtung, die den Tieflader gegen Korrosion schützen soll – insbesondere bei häufigem Einsatz im Baustellen- oder Offshore-Umfeld.