Sascha Willhauck, Werkstattleiter für den Bereich Hubarbeitsbühnen bei der Palfinger-Niederlassung in Ilsfeld, brennt für seinen Job: „Das Größte ist für mich die Diagnose. Wenn ich mich in die Software reinfuchse und einem komplexen Fehler auf die Schliche komme, dann ist das für mich ein riesiges Erfolgserlebnis“, erzählt er. Seit 2018 arbeitet der Land- und Baumaschinenmechatroniker im Betrieb bei Heilbronn; parallel dazu macht er seinen Abschluss an der Meisterschule. In der Branche seien heute vor allem fundierte Kenntnisse in Hydraulik, Elektrik, Elektronik und Software gefragt. „Die Anforderungen an Mechatroniker werden mit jeder neuen Aufbaugeneration anspruchsvoller. Gleichzeitig müssen wir auch die alte Technik beherrschen“, sagt der Meisterschüler.
"Die Aufbauten und die Anforderungen an Nfz-Mechatroniker haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert", bestätigt Meister Patrick Dolata, der bislang den Bereich Ladekrane verantwortete. Auch er ist Land- und Baumaschinenmechatroniker. "Die Fehlersuche erfordert oft einen tiefen Einstieg in Elektronik und Software. Als Vertreter des Herstellers sind wir für die Betreiber der Maschinen der letzte Ansprechpartner im Service und müssen daher eine Lösung finden. Das ist eine Herausforderung, die eine gute Aus- und ständige Fortbildung erfordert", erläutert er. "Dazu absolvieren wir Schulungen am Palfinger-Hauptsitz bei Salzburg. Dort ist das Weiterbildungsangebot umfassend", erläutert Dolata.
Laptop und spezielle Prüfgeräte sind nötig
Palfinger ist laut Dolata ein Branchenführer im Segment Ladekrane und gehört darüber hinaus auch in den übrigen Produktsegmenten zu den führenden Anbietern, gerade weil die Technologie der Österreicher sehr fortschrittlich sei. Während es früher vor allem um die Behebung von Defekten an Mechanik und Hydraulik ging, wurden Arbeiten an Elektrik und Elektronik in den vergangenen Jahren immer bedeutsamer. Das spiegelt sich auch in der Werkstattausrüstung wider. Oft sind neben dem Laptop und der Palfinger-Software weitere spezielle Diagnose- und Prüfgeräte nötig. "Die Zeiten, in denen Hammer und Schraubendreher gereicht haben, sind vorbei", schmunzelt er.
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