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Truck-Grand-Prix

Die Erfolgsgeschichte des Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring wurde auch bei der 23. Auflage fortgeschrieben. 192 000 Besucher die von Freitag bis Sonntag die Eifelrennstrecke bevölkerten, beweisen, wie gelungen und modern dieses Konzept nach wie vor ist. „Das war vielleicht der beste Truck-Grand-Prix aller Zeiten", meinte gar Dieter Enders, Vorsitzender des ADAC Mittelrhein, zum Abschluss der drei Tage begeistert. Die Fans entlang der Strecke, auf den Campingplätzen, im Industriepark und im frei zugänglichen Fahrerlager waren dies ohnehin. Sie schätzen beim Truckspektakel in der Eifel besonders Eines - die Kombination aus Konzerten, Fernfahrerfeeling und purer Motorsportaction.
Das Rahmenprogramm zu den Rennserien, das den Fans geboten wurde, ließ keine Wünsche offen. Autogrammstunden mit den Rennfahrern und Musikern, Informationen zu den neuesten Errungenschaften für den Job hinterm Steuer, Truck Darting und die Gratisgaben bei den Ausstellern standen in der Besuchergunst ganz oben. Und hier ließen sich die Lkw-Hersteller nicht lumpen: CDs, DVDs, Kappen. Modelltrucks und Fleece-Pullover wurden von den Marketingabteilungen an die Rennfans verteilt. Tütenweise zogen diese von dannen, um sich dem eigentlichen Höhepunkt - den Rennen um die FIA European Truck Racing Championship und um den ADAC Mittelrhein Cup - zu widmen.
Hier erlebten die Fans auf den Tribünen spannende Positionskämpfe, angereichert mit dem Geruch von abgefahrenen Reifengummi und dem Anblick Funken sprühender Bremsscheiben. Mit bis zu 160 Stundenkilometern rasten die über 1000 PS starken Renn-Lkw über die Grand-Prix-Strecke am Nürburgring.

Auch die links und rechts am Fußweg zur Müllenbachschleife Spalier stehenden Showtrucks erregten die Aufmerksamkeit vieler Besucher. Wer hingegen den nostalgischen Charme vergangener Truckerjahrzehnte wieder aufleben lassen wollte, war im historischen Fahrerlager richtig. Hier fanden sich Lastwagen aus einer Zeit, in der sich die Dieselpreise noch in bezahlbaren Regionen bewegten und Navigationssysteme allenfalls in Zukunftsromanen zu finden waren. Für den eigenen Ritt auf Achse stand für die Fans zwar kein Race-Truck bereit, dafür gehörte das Bull-Riding im Fahrerlager zu den beliebten Attraktionen. Zwei Dinge gehören zum Truck-Grand-Prix wie der chrompolierte Kühlergrill zum Lkw: Cowboyhüte und Countrymusik. Beides gab es für die Fans am Freitag- und Samstagabend auf einer großen Open-Air-Bühne in der Müllenbachschleife zu Genüge.
On Stage gaben sich mit Tom Astor und The Boss Hoss zwei Hochkaräter der Countrymusikszene die Ehre. Vor der Bühne stellten Tausende Stetsonträger die Hutmodetrends 2008 vor und feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

Während Astor für den klassischen Part steht, verkörpert die Berliner Band BossHoss den neuen Sound. Seit 2004 erobern sie mit ihrem selbst definierten Trash-Country-Punkrock die Bühnen im Land. Am Samstag lagen ihnen die Fans in der Eifel zu Füßen.
Den pyrotechnischen Gegeneffekt zum Konzert lieferte ein 30-minütiges Höhenfeuerwerk, das die Fans restlos begeisterte und das symbolisierte was der Truck-Grand-Prox für alle Besucher darstellt. Ein echtes Feuerwerk aus Action, Power, Fund and Music.

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Jan Bergrath, Experte für Fahrerthemen Jan Bergrath Journalist
Harry Binhammer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Harry Binhammer Fachanwalt für Arbeitsrecht
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