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Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Frankfurt

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Arbeitnehmerseite billigt Interessenausgleich

Annäherung über Sanierung bei DB Cargo

DB Cargo Schiene Foto: DB Cargo

Es gebe eine grundsätzliche Einigung zwischen der Unternehmensleitung und dem Gesamtbetriebsrat über einen zukunftsgerichteten Umbau des Schienengüterverkehrs, der DB Cargo wieder Wachstumschancen eröffnen werde, sagte ein Bahnsprecher Medienberichten zufolge

15.02.2017 Matthias Rathmann

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von DB Cargo, Jörg Hensel, bestätigte die Annäherung. "Der vorgelegte Interessenausgleich ist an Stellen, die unseren Betriebsräten wichtig sind, noch einmal verändert worden." Dadurch habe man eine neue Bewertung vornehmen können. So sei ein "gemeinsames Verständnis" festgeschrieben worden, zu dessen Schwerpunkten die Themen Qualität, Wachstum, Produktivität und Beschäftigung zählten. Als gemeinsame Ziele wurden demnach benannt: den Volumenrückgang zu stoppen, Wachstumspotenziale zu identifizieren und zusätzliche Umsätze beziehungsweise Ergebnisse zu erzielen.

Keine Zustimmung zur Restrukturierung von DB Cargo

Gleichwohl erklärt die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in einer Mitteilung, dass die Zustimmung zum Interessenausgleich nicht als Zustimmung zur angestrebten Restrukturierung von DB Cargo zu verstehen sei. "Wir lehnen das Konzept, das den Güterverkehr reduziert und auf Stellenstreichungen setzt, weiterhin entschieden ab."
Die Bahn plant für ihre Güterbahn, die mit rückläufigen Mengen und roten Zahlen kämpft, harte Einschnitte. Sie will nach Angaben der Zeitung "Die Welt" bis 2021 insgesamt 1935 Vollzeitstellen streichen, davon 350 im laufenden Jahr. Der Konzern zielt mit seinem Programm "Zukunft Bahn" bei DB Cargo auf verbesserte Prozesse in Produktion und Vertrieb ab. "Damit wollen wir eine deutliche Qualitätssteigerung und wettbewerbsfähigere Kosten erreichen", erklärt der Konzern. 2018 solle der Turnaround vollzogen sein und DB Cargo um ein Prozent mehr als der Markt wachsen.

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