CO2-Reduktion

Shell denkt um

Renault T 440 Optifuel Foto: Thomas Kueppers 11 Bilder

Shell will sich vom Mineralölkonzern zum Energielieferanten entwickeln und so den Wandel hin zu klimafreundlicheren Transportlösungen unterstützen.

Dr. Richard Tucker, Geschäftsführer B2B Schmierstoffe und Supply-Chain-Technologie bei Shell, bringt die Herausforderung des Mineralölkonzerns zu Beginn des "Shell Rimula Ultimate Stopover" auf den Punkt: "Unsere Industrie befindet sich am Wendepunkt. Energieträger und Mobilität werden morgen andere sein als heute. Digitale Innovationen verändern Geschäftsmodelle von Grund auf." Zugleich wachse die Weltbevölkerung zwischen den Jahren 2015 und 2040 auf neun Milliarden Menschen an und ihr Energiehunger steige um 30 Prozent. Allein die Transportindustrie soll demnach bis zum Jahr 2050 70 Prozent mehr Energie verbrauchen. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für den Transport- und Logistiksektor. Schließlich verursacht die Transportbranche laut Tucker heute schon ein Viertel des weltweiten CO2-Ausstoßes. Was die Nutzfahrzeug-Flotten von morgen antreibt, darauf will Shell im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Ultimate Stopover" einen Ausblick gewähren.

Industrienationen geben den Takt der Verschärfung vor

Marktforscher Sharbel Luzuriaga von der Kline Group wagt den Blick in die Glaskugel. Gesetzliche Umweltauflagen für die Nutzfahrzeug-Industrie wie Euro- oder EPA-Normen werden angesichts des hohen Ausstoßes von Schadstoffen und klimaaktiven Treibhausgasen immer strenger. "Die Beteiligten stehen großen Herausforderungen gegenüber. Sie müssen einerseits immer höhere Umweltauflagen erfüllen, andererseits die Transporteffizienz sicherstellen", erklärt Luzuriaga. Und diese Herausforderung bestehe weltweit. Die Industrienationen geben den Takt der Verschärfung vor und aufstrebende Industriestaaten wie China und Indien würden die Bedrohung durch den Klimawandel ebenfalls ernst nehmen und nachziehen, auch mithilfe nationaler Anreizprogramme. Die Antwort der Industrie auf die Herausforderungen sind Fahrzeuge mit hybriden oder rein elektrischen Antrieben inklusive Brennstoffzellen-Fahrzeugen, Gasfahrzeugen oder CO2-neutralen Kraftstoffen für Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor wie die sogenannten eFuels, wozu beispielsweise synthetisch mithilfe erneuerbarer Energien erzeugter Diesel zählt. Jedoch müssten hier noch zahlreiche wirtschaftliche und technische Hürden wie die begrenzte Reichweite von E-Fahrzeugen und die mangelhafte Versorgungsinfrastruktur genommen werden.

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