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Sektorales Fahrverbot in Tirol

Verkehrsverlagerung bleibt aus

Alptransit Foto: Juliane Bezold

Trotz des sektoralen Fahrverbots auf der A12 in Tirol nutzen Lkw nach wie vor eher die Straße statt der Bahn.

Die zusätzlich bereitgestellten Kapazitäten auf der Rollenden Landstraße (RoLa) blieben ungenutzt. Das berichtet der Österreichische Rundfunk auf seiner Website "orf.at". Zwar seien acht zusätzliche Züge wegen des Verbots bereitgestellt worden. Ausgelastet waren sie nach Aussagen der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) bisher jedoch nie. Darum seien wieder täglich 34 Züge im Einsatz – genauso viele wie vor dem sektoralen Fahrverbot.

Das Fahrverbot auf dem Brenner-Zubringer A12 zwischen Ampass und Langkampfen gilt seit dem 1. November. Seitdem habe die Polizei aber nur 21 Anzeigen wegen eines Verstoßes erlassen. Das Verbot betrifft derzeit alte Lkw der Klassen Euro 3 und 4, die mit bestimmten Gütern wie zum Beispiel Abfälle, Steine, Aushub, Rundholz, Erze, Stahl und Fliesen beladen sind. Laut "orf.at" seien aber auch schon vor dem Verbot nur wenige dieser Lastwagen auf den Tiroler Autobahnen unterwegs gewesen. Stärker auswirken könnte sich das Verbot ab Mai 2017. Dann gilt es auch für Lkw der Klasse 5.

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