Mercedes

Sprinter muss in die Werkstatt

Mercedes Benz Sprinter Foto: Daimler

Mercedes beordert den Sprinter in die Werkstatt. Bei der Hauptuntersuchung können manche Abgasprüfgeräte nicht mit den Systemen der Fahrzeuge kommunizieren.

Grund für die Kundendienstmaßnahme sei ein Fehler bei der Programmierung der Schnittstelle zur Übertragung der Abgaswerte. Bei der Hauptuntersuchung ließen sich daher einige Abgas-Diagnosegeräte nicht mit den Steuergeräten der Fahrzeuge verbinden.


Unterbrochene Datenübertragung

Die Kommunikation zwischen Steuergeräten und Diagnosesystemen könne während der Abgasuntersuchung gestört oder unterbrochen werden, heißt es bei Mercedes. Der Hersteller will nun das Problem in der Werkstatt beheben, indem die Software der Datenübertragung im jeweiligen Fahrzeug aktualisiert wird.

11.000 Sprinter Baujahr 2013

Von dem Problem betroffen sind insgesamt 11.000 Sprinter mit Dieselmotor der Abgasklasse Euro VI, die 2013 ausgeliefert wurden und demnächst zur ersten Hauptuntersuchung müssen. Bei 6.000 Fahrzeugen davon sei die betreffende Schnittstelle bereits aktualisiert, 5.000 Sprinter müssen noch in die Werkstatt.
Wie eine Sprecherin von Mercedes betont, hat die Aktion nichts mit einer Manipulation von Abgaswerten zu tun. Es gehe ausschließlich um die Übertragung der Abgaswerte. Dabei handle es sich auch um keinen Rückruf, sondern um eine reine Kundendienstmaßnahme.

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