Iveco feiert

150 Jahre Magirus

Foto: Johannes Roller 8 Bilder

Der Ulmer Traditionshersteller blickt auf seine Wurzeln zurück. Dabei steht der Brandschutz an erster Stelle.

Im Jahr 1864 stieg Conrad Dietrich Magirus in die Schmiedewerkstatt Eberhardt ein. Bis dahin war er Besitzer eines Gemischtwarenladens in der Ulmer Hirschstraße – und, man ahnt es, leidenschaftlicher Brandschützer. Deshalb leitete er auch die Feuerwehrkompanie der Stadt, informierte sich über den Brandschutz in anderen europäischen Metropolen und formte die Schmiede schon bald in eine "Feuerwehr-Requisiten-Fabrik" um.

Die "Ulmer Leiter" brachte den Durchbruch

Die Bezeichnung Fabrik war zwar noch übertrieben, doch 1873 präsentierte Magirus eine zweirädrige Schiebleiter mit einer Steighöhe von bis zu 14 Metern, die als "Ulmer Leiter" weltberühmt werden sollte. Erstmals konnte eine Leiter im Freistand bestiegen und im ausgezogenen Zustand bewegt werden.

150 Jahre später, nach zwei Weltkriegen und großen Erfolgen im Lkw-Bau, nach Umwegen über Klöckner-Humboldt-Deutz und schließlich Iveco, ist "Magirus" zurück: als auf den Brandschutz spezialisierte CNH-Industrial-Tochter mit Hauptstandort Ulm. Da Iveco die Produktion schwerer Lkw vor zwei Jahren endgültig nach Madrid verlagerte, wurde das Ulmer Werk zur Keimzelle der neuen, zentralisierten Feuerwehrfahrzeug-Manufaktur. Zudem sitzen der Drehleiterbau, das Lkw-Entwicklungszentrum und die Umbau-Abteilung für Sonderfahrzeuge in den Hallen nebenan. Auch das Magirus-Logo, ein stilisiertes "M", sieht inzwischen fast wieder aus wie früher. Nur das Ulmer Münster fehlt. Die Rechte daran hat Deutz behalten.

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