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Heizung und Klimaanlage im eCitaro

Intelligente Klimasteuerung im Elektro-Bus

Mercedes-Benz eCitaro Foto: Daimler 5 Bilder

Heizung und Klimatisierung – was bisher eine nebensächliche Selbstverständlichkeit war, wird jetzt zum Erfolgsfaktor. Genau deshalb hat Daimler enorm viel in die intelligente Klimasteuerung des eCitaro investiert.

10.07.2018 Thorsten Wagner

Reichweite ist alles – und das gerade beim Elektrobus, bei dem sie bisher noch den begrenzenden Faktor für den praxisgerechten Einsatz ausmacht. Nicht jeder Betreiber will auf eine Schnellladung mittels Pantografen ausweichen, um die Busse den ganzen Tag laufen lassen zu können. Ganz abgesehen davon, dass die finalen Standardisierungen in den internationalen Gremien noch nicht abgesegnet sind, stehen hohe finanzielle und städtebauliche Hürden im Weg. Trotzdem können Big Player wie Daimler gar nicht anders, als diese zusätzliche Option so schnell wie möglich dem Kunden anzubieten.

Bei genauer Betrachtung zeigt sich noch ein anderer Pfad, um die Reichweite deutlich zu erhöhen: die Heizungs- und Klimatisierungsstrategie. Nach allen bisherigen Studien und Praxiserfahrungen aus dem realen Leben eines Elektrobusses kann je nach regionalem Klima noch mal genauso viel Strom für das passende Klima an Bord verfeuert werden, wie für den Antrieb selbst – im Mittel sind das jeweils eine Kilowattstunde pro Kilometer beim Solobus. Das ist der Grund dafür, warum Daimler beim eCitaro so einen großen Wert auf das Thema gelegt hat, und hier echte Innovationen punktgenau auf den Weg bringt. Gustav Tuschen formuliert es so: „Viele Technik-Features des eCitaro waren vor Kurzem noch nicht lieferbar. Wir haben sie vernetzt, wir haben sie erprobt.“ So wird erstmals eine Klimaanlagen-/Wärmepumpen-Kombination verbaut, die zwar schon lange in Entwicklung ist, aber erst zur Busworld in Kortrijk Serienreife erlangt hat (da die Anlage mit Drücken von 120 bar arbeitet, war die Herausforderung der Dichtigkeit besonders groß). Diese kompakte Anlage kann gleichzeitig kühlen und heizen (siehe Grafiken S. 57) und ist vollständig in die thermischen Gegebenheiten des Gesamtsystems integriert. „Die Vernetzung der HLK-Anlage und der Wärme abgebenden Komponenten bildet die Basis unseres einzigartigen Thermomanagements“, wie es Tuschen ausdrückt. Und damit hat er nicht zu viel gesagt. Die HLK-Strategie wird mit dem eCitaro von der selbstverständlichen Zulieferer-Ausstattung zum Schlüsselfaktor im Kampf um praxisgerechte Reichweiten.

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