Formula Truck

Erster Sieg für Salustiano in Londrina

Foto: Formula Truck/ETM-Verlag

Premiere für Paulo Salustiano. Der Mercedes-Pilot fuhr seinen ersten Sieg in der Formula Truck ein und sicherte der Marke mit dem Stern im zweiten Lauf den zweiten Sieg.

Die Marken- und Teamkollegen von Salustiano, Regis Boessio und Diogo Pachenki machten nach dem Vierfachsieg zum Saisonauftakt auch das Rennen in Londrina erneut zum kompletten Sternbild.

Mercedes mit Dreifachsieg

Das Funkeln der Sterne erhellte den Regenhimmel, der die zweite Rennhälfte mit einem besonderen Schwierigkeitsgrad versah. Die erste Hälfte trocken, dann „wet race“ bis ins Ziel. Das wusste besonders Pole Setter Regis Boessio für sich zu nutzten. Zuvor hatte der Mann auf Startplatz eins im Trockenen eine Position eingebüßt. Im Regen lieferte er sich mit seinem Markenkollegen Salustiano einen Kampf um Platz eins. Mehrfach wechselte die Führung.

Siegreiche Neulinge

Ein weiterer Neuling auf dem Podium war Diogo Pachenki. Der Pechvogel des Trainings – ihm platzte der Motor – erklomm schon in seinem zweiten Truck-Race überhaupt das Siegerpodest, nachdem zuvor sein Team „wie die Löwen“ gekämpft und rechtzeitig vor dem Quali einen neuen Motor eingebaut hatte.

VW glücklos

Weniger glücklich waren die Gesichter beim Siegverwöhnten VW-Team. Jetzt als MAN firmierend, rettete André Marques mit Platz fünf zwar die Ehre. Ansonsten konnten Plätze ab 15 abwärts das Team von Renato Martins nicht wirklich befriedigen. Mit den neu aufgebauten Fahrzeugen läuft die Saison noch nicht rund.

Seinen Sieg widmete Paulo Salustiano Aurelio Felix, dem zu früh verstobenen Gründer der Formula Truck: „Aurelio hat ein großes Erbe hinterlassen.“ Und ein attraktives außerdem!

Der nächste Lauf der Formula Truck findet am zweiten Mai-Wochenende in Caruaru statt.

Das Ergebnis von Londrina (Top Ten)

1. Paulo Salustiano (Mercedes-Benz), Zeit: 58:30.277
2. Regis Boessio (Mercedes-Benz), Zeit: 58:32.886
3. Diogo Pachenki (Mercedes-Benz), Zeit: 58:37.021
4. Leandro Reis (Scania), Zeit: 58:38.927
5. André Marques (VW MAN), Zeit: 58:43.776
6. Beto Monteiro (Iveco), Scuderia Iveco, Zeit: 58:44.787
7. Roberval Andrade (Scania), Zeit: 59:00.591
8. João Marcos Maistro (Volvo), Zeit: 59:03.592
9. Pedro Muffato (Scania), Zeit: 59:08.821
10. Jansen Bueno (Volvo), Zeit: 59:10.207

Schnellste Runde: Leandro Totti (VW MAN) 1:37.577 (Durchschnitt: 116,03 km/h)

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