"Auf Achse"-Schauspieler trifft Truckerprinzessin

„Günther Willers“ auf der IAA

IAA Nutzfahrzeuge 2018 Hannover Foto: Joachim Mottl

Fast drei Jahrzehnte nach seinem letzten Auftritt in der Kultserie "Auf Achse" hat Rüdiger Kirschstein mit "Truckerprinzessin" Christina Scheib und FERNFAHRER-Chefredakteur Thomas Rosenberger über den Fahrerberuf gesprochen.

In der "World of Heroes" (Pavillon 11, Stand B 101), dem Gemeinschaftsstand von EURO-Leasing, Truck-Jobs, Logpay, Truck Parking ­Europe und BFS, geht es um echte Lkw-Fahrer, um kernige Typen, um Jobs und ums Image. Die Krönung des IAA-Fahrerwochenendes war in ebendieser World of Heroes der Auftritt eines waschechten Filmhelden: Rüdiger Kirschstein, als „Günther Willers“ neben Manfred Krug („Franz Meersdonk“) Hauptdarsteller der Kultserie „Auf Achse“. Groß war der Applaus der Messebesucher, als einer der Helden ihrer Kindheit vor ihnen stand – erkennbar junggeblieben und von der Art her ganz der Alte.

Gemeinsam mit TV-Truckerprinzessin Christina Scheib und Thomas Rosenberger vom FERNFAHRER-Magazin sprach Kirschstein über das Fahrerimage damals und heute, aber zum Beispiel auch darüber, wie er zur Rolle in Auf Achse und in drei Wochen zum Lkw-Führerschein kam. "Mein Respekt für diesen Beruf ist stetig gewachsen", erklärte Kirschstein. Die vielen Lkw-Fahrer, die der Diskussion lauschten, hörten es gerne.

Hier gibt's den Talk als Video

Besonders interessant waren natürlich seine Schilderungen vom Dreh der Kultserie. Trotz Drehbuch sei viel improvisiert worden, immer den teils abenteuerlichen Bedingungen vor Ort entsprechend. Für Christina Scheib wiederum führte der Weg zur DMAX-Reportage über eine Facebook-Anfrage, die sie gar nicht glauben konnte und daher erst einmal ignorierte. Ein Drehbuch gebe es bei ihr nicht, betonte sie, auch das gute Wetter in den einzelnen Folgen sei wirklich reiner Zufall.

26 Jahre, nachdem Kirschstein das letzte Mal am Lkw-Steuer saß, hat sich die Verkehrssituation grundlegend verändert und der Ruf des Berufskraftfahrers ziemlich gelitten – darin waren sich alle drei einig. Kirschstein, der, wie er offen zugab, vom heutigen Fahrerleben und Straßengüterverkehr nicht mehr viel mitbekommt, konnte von einem deutlich besseren Image berichten, als die Kultserie entstand. Der Kapitän der Landstraße sei in den 70er- und 80er-Jahren noch real gewesen.

Der Königsweg zur Verbesserung von Image und Arbeitsbedingungen fand sich auch in dieser Diskussion nicht, aber der eine oder andere Vorschlag. Ob es denn helfen würde, wenn sich Günther Willers nochmal ans Lkw-Steuer setzt? Vom Alter her würde er es sich zutrauen, meinte Kirschstein selbstbewusst und bekam ermunternde Zurufe aus dem Publikum. Und eine Einladung von Christina Scheib erhielt er auch prompt. Nur ob er die Kamera nochmal dabei haben möchte? "Wenn die Geschichte stimmt, dann auch mit Kamera!" Der Andrang bei der darauffolgenden Autogrammstunde zeigte: Man sollte Kirschstein alias Willers beim Wort nehmen!

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