Test: Daimler testet mit Fliegl

Im rheinland-pfälzischen Wörth betreibt die Daimler AG seit Mai 2008 ein modernes Entwicklungs- und Versuchszentrum (EVZ) in dem sämtliche Nutzfahrzeuge Tests und Dauerläufe überstehen müssen. Nun hat der LKW-Hersteller acht Fahrzeuge aus dem Hause Fliegl in seine Erprobungsflotte aufgenommen. Darunter ein Dreiachs-Gardinensattelauflieger Mega SDS 350, ein dreiachsiger Gardinenbordwandsattelauflieger SDS 350 RH sowie vier Tandem-Plattformanhänger TPS 135 mit Schiebegardinen. In Kombination mit Mercedes-Benz Zugfahrzeugen durchlaufen also künftig auch Fliegl-Trailer intensive Testläufe auf der 1,9 Kilometer langen ovalen Bahn, auf der bei Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h unterschiedliche Straßenbeläge simuliert werden können - von Fahrbahnen mit Spurrillen bis zum US-Highway. Auch im so genannten Straßendauerlauf sind die Fliegl-Trailer im Einsatz, erklärt Matthias Lichter, Technik-Verantwortlicher im Daimler-EVZ: „Wir fahren rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb, im Sommer wie im Winter und bei voller Beladung auf speziellen Strecken, zum Beispiel im Schwarzwald.“ Für Tests unter extremen Witterungsbedingungen fährt Daimler mit seinen Zügen nach Finnland, wo sie bis zu minus 40 Grad Celsius standhalten müssen, und nach Spanien in die Sierra Nevada.

Datum

8. Januar 2010
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