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Trailer: Langendorf zieht positive Bilanz

Der Trailer-Hersteller Langendorf zieht fürs Geschäftsjahr 2015/2016 eine positive Bilanz. Der Umsatz stieg im Vergleich zu Vorjahr um rund sechs Prozent.

Der Gesamtumsatz der Langendorf-Gruppe lag im Abrechnungszeitraum bei 51 Millionen Euro. Davon entfielen 42 Millionen Euro auf den Bereich der Fahrzeugproduktion. Neun Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten das Vermiet- und Nachmarktgeschäft von Langendorf Trading und die Reparatur-, Umbau-, und Ersatzteildienstleistungen von Langendorf Service.

Nach Angaben des Unternehmens produzierte das Werk in Waltrop von Oktober 2015 bis September 2016 rund 950 Auflieger. Dies entspricht einer Steigerung von neun Prozent. Allerdings ging der Exportanteil auf 41 Prozent zurück. Dies entspricht einem Minus von vier Prozent und ist der laut Unternehmensangaben auf die rückläufige Nachfrage aus Osteuropa und der Türkei zurückzuführen. Demgegenüber stehen laut Langendorf-Geschäftsführer Dr. Klaus Strautmann steigende Stückzahlen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie in Frankreich.

"Die positive Produktionssteigerung ist auf drei Aspekte zurückzuführen", berichtet Strautmann. Einerseits habe ein flexibles Arbeitsmodell dabei geholfen, die Produktionsplanung zu optimieren. Anderseits wurde die innerbetriebliche Logistik verbessert und so die Durchlaufzeit reduziert. Zudem lege der Kundenkreis zunehmend Wert auf eine hohe Nutzungsdauer bei geringen Lebenszyklus-Kosten.

Für 2017 plant die Trailer-Manufaktur Langendorf nach eigenen Angaben, Prozess- und Kommunikationsabläufe weiter zu optimieren. Ziel sei es, die Durchlaufzeit von der Bestellung bis zur Auslieferung weiter zu reduzieren – trotz des hohen Anteils an individuell auf Kundenbedürfnisse zugeschnittener Fahrzeuge.

Knut Zimmer

Autor

Foto

Robert Otto

Datum

25. Januar 2017
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