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Trucker Festival Geiselwind - Sonntag: Drive your Dream

Nicht nur der Sonntag stand für uns unter dem Motto „Drive Your Dream“, schließlich ist das FERNFAHRER-Team mit diesem Slogan auf Tour und wir wollten heute von den Besuchern des Trucker- und Country Festivals wissen, von was sie träumen, wenn sie an den Job hinter dem Lenkrad denken.

Dabei kamen höchst erstaunliche Geschichten zu Tage. Eine davon ist die von Sascha Fleischmann aus Küps. Der gelernte Bäcker war schon als Kind ein echter Lkw-Fan. Als Achtjähriger lud er einen am Wochenende gestrandeten polnischen Fahrer nach Hause ein. Die Eltern spielten mit. Henryk aus Krakau bekam ein leckeres Abendessen, eine Dusche und ein frisch gemachtes Bett. Der Mann konnte diese Gastfreundlichkeit kaum fassen. Er war damals für die staatliche Transportfirma BKS unterwegs und fuhr mit Krakauer Rindfleisch bis in den Nahen Osten. Das war 1978 und seit dieser Zeit erhielt Sascha und seine Familie unzählige Postkarten aus allen möglichen Ländern, die Henryk befuhr.

Es kam, was kommen musste, 20 Jahre später wechselte Sascha die Branche und begann als Kurierfahrer. Heute hat der 42-jährige 15 eigene Lkw und acht Kurierfahrzeuge laufen. Für sich selbst hat er vor einigen Jahren einen Volvo VLN 660 aus den USA importiert. Der hat zwar mittlerweile 1,3 Millionen Kilometer auf seinem 500 PS starken Detroit Diesel, aber die sieht man ihm nicht an. 660 steht bei den amerikanischen Volvos übrigens für 66 Inch von der Stoßstange bis zur Rückwand der Kabine (Bumper to Back of Cabin, BBC). Dieser Truck bietet also ziemlich viel Platz für den Fahrer. Airbrusher Jörg Wolke verpasste dem weißen Hauber einige Motive aus den Piraten der Karibik und wenn Sascha die Titelmusik des Films in Discolautstärke abspielt, bildet sich am Standplatz in Geiselwind gleich eine Menschentraube. Jedem ist klar, das ist ein real gewordener Traum. Drive your dream, Sascha!

Initiative v-top - Vorbild, Vernunft und Verständnis

Das FERNFAHRER-Team hat auch einen Traum: Mit der Drive Your Dream Tour wollen wir auf den großen Festivals des Jahres möglichst viele Fahrer, Fans und Freunde der Szene treffen. Geiselwind ist der Auftakt, dann folgen die Stationen Interlaken, der Truck Grand Prix am Nürburgring und als Finale das große Festival am Chiemsee. Das brennende „V“ auf dem Showtrailer steht für unsere Fahrer-Imagekampagne V-top, die auch durch einen eigenen Truck vertreten ist.

Die Botschaft auf dem schwarzen Renault Magnum ist Program: Vorbild, Vernunft und Verständnis. Wer sich daran orientiert und sich aktiv für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr einsetzt, der wird zum Vorbild für andere, wird öfter auch einmal vom Verständnis eines anderen profitieren. Das heißt öfter lächeln, weniger schimpfen und nicht so viel Stress aufbauen. Übrigens ist Gelassenheit ein wichtiger Faktor für die Sicherheit und die kommt neben allen anderen Verkehrsteilnehmern ja auch dem V-top-Piloten zu Gute. Ein anderer schöner Nebeneffekt geht in Richtung Fahrerimage. Wer sich professionell statt kleingeistig verhält bekommt viel leichter Anerkennung und Respekt. Mehr über diese Kampagne findet sich auch unter www.v-top.de oder eben bei uns auf der Tour.

Eine Idee, die immer mehr Menschen überzeugt. Auch Leute in großen Unternehmen, die mit ihrem Sponsoring dafür sorgen, dass die Botschaft ankommt. Wir sagen dafür ganz herzlichen Dank an unseren Mitinitiator Hella, an Renault Trucks und Krone für den markanten V-top-Truck, an American Truck Promotion für die herrlichen US-Trucks und die genialen Bühnentrailer für unser Team und unsere Band "Sawyer" (Danke euch für den satten Sound!). Ein großes Dankeschön auch an unsere Unterstützer bei Herpa, HS Schoch, Reinert Logistics, Stars and Stripes und den Ice Road Truckern. Ohne euch ginge das alles nicht und wir freuen uns einfach sehr darüber, dass ihr euch Gedanken um die Lkw-Fahrer macht.

Andreas Techel, Chefredakteur

Autor

Datum

28. Mai 2012
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