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Transportwelt: Zoll-System Atlas nicht überall aktiv

Fast 60 Prozent der Unternehmen erledigen ihre Ausfuhrerklärung ausschließlich auf dem Papier - nicht elektronisch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Stuttgart (IHK) unter exportierenden Firmen. Die Betriebe, die ihre Exporte schon über das elektronische Zollsystem Atlas-Ausfuhr abwickeln, bearbeiten meist mehr als 50 Ausfuhrvorgänge im Monat. Vor allem Unternehmen mit weniger als 50 Ausfuhren pro Monat wissen laut IHK noch nicht, was zu tun sei. Probleme bereiten die Auswahl der richtigen Software beziehungsweise des richtigen Dienstleisters und die Entscheidung für eine der möglichen technischen Meldevarianten. Da die elektronische Anmeldung zum 1. Juli 2009 Pflicht wird, sollten nach Ansicht der IHK Betriebe zügig auf das neue System umstellen. Die Kammer empfiehlt daher, die kostenlose Internetzollanmeldung der Zollverwaltung als Schnittstelle zu Atlas in ihrer jetzigen Form zu testen. Im April steht die Variante IAA-Plus mit Speichermöglichkeiten und digitaler Signatur zur Verfügung. Wer sich nicht mit der Internetzollanmeldung nicht anfreunden kann, sollte die Anbindung über ein Rechenzentrum in Form des so genannten dezentralen Kommunikationspartners prüfen. Die IHK planen im Frühjahr 2009 weitere Atlas-Informationsveranstaltungen für ihre Mitgliedsunternehmen.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

17. Dezember 2008
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