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Fahrzeuge: Verbände äußern sich zur Mauterhöhung

Die Lkw-Maut steigt ab Januar 2009 um 50 bis 100 Prozent.

Die Höhe der Maut richtet sich dann differenzierter nach Schadstoffemissionen. Für schwere Lastwagen soll die Gebühr von 13,5 Cent auf 16,3 Cent pro Kilometer steigen. Unternehmen, die davon betroffen sind, bangen um ihre Existenz. So hat etwa der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL) die Regierung bereits aufgefordert, Transportunternehmen nicht durch weitere Belastungen zu ruinieren und die Pläne fallen zu lassen. Durch die hohen Spritkosten stünden die Transporteure ohnehin an der Wand. Anlässlich des Beschlusses im Bundeskabinett plädiert der Verband der Automobilindustrie (VDA) dafür, die Mehreinnahmen für Erhalt und Ausbau der Fernstraßen zu nutzen. Zudem fordert der Verband den Bundesrat auf, die neue Mauthöheverordnung noch einmal kritisch zu prüfen. Der VDA hegt Zweifel daran, ob die Mautanhebung in der vorgesehenen Höhe gerechtfertigt sei. Zustimmen sollte nach Ansicht des VDA der Bundesrat erst dann, wenn die für die Branche zugesagte Entlastung von 600 Millionen Euro gesichert sei. Die Einführung der vierten Mautklasse in der neuen Verordnung findet beim VDA dagegen Anklang. Auch die stärkere emissionsorientierte Spreizung der Mautsätze und der Verbleib emissionsarmer Fahrzeuge der Euro-5-Klasse in der günstigsten Mautklasse begrüßt der Verband.

Datum

26. Juni 2008
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