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Fahrzeuge: NordSüd

Große Resonanz am „Tag der Sicherheit 2008“

NordSüd ließ es richtig krachen! Wie wichtig Verkehrs- und Ladungssicherheit im Güterverkehr sind, bewiesen die zahlreichen Besucher und Aussteller am 29. März zum „Tag der Sicherheit 2008“. Der Veranstalter, die NordSüd Unternehmensgruppe, hatte eingeladen und viele waren nach Rheda-Wiedenbrück gekommen. Die Vertreter der offiziellen Partner, wie das Bundesamt für Güterverkehr BAG, der TÜV-Nord, die Bezirksregierung Arnsberg, die zuständige Berufsgenossenschaft und der ADAC standen ebenso wie das Unternehmen „Strenge Arbeitsschutz“, der überörtliche Dienst für Arbeitssicherheit „ÜDAS“ und die Partnerfahrschule „Verkehr und Ausbildung“ den fast 200 Kraftfahrern und anderen Fachkräften des Transportgewerbes für ihre Fragen und Anregungen zur Verfügung. Wie wichtig das Thema Verkehrssicherheit nicht nur in der Branche gesehen wird, zeigte der Besuch des Bürgermeisters von Rheda-Wiedenbrück, Bernd Jostkleigrewe, und Vertretern von Kundenseite. Axel Heitmann und Gerhard Bierschenk im Gespräch mit Rheda-Wiedenbrücks Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe (4. v.l.) Schon morgens ab 10:00 Uhr herrschte reger Andrang am Tor der NordSüd Unternehmensgruppe. Als kleine Überraschung gab es für jeden Fahrer als Geschenk eine hochwertige Trucker-Weste von der Unternehmensleitung. Partner und Aussteller hatten auf dem Speditionsgelände verschiedene Informationsangebote für die Kraftfahrer und auch kaufmännischen Angestellten zusammengestellt. Mehrere Sattelauflieger mit unterschiedlichsten Gütern – korrekt gesichert – zeigten die praktische Umsetzung von Ladungssicherungskonzepten im Alltag. „Mit einer solch großen Resonanz hatten wir nicht gerechnet. Es ist schön, zu sehen, wie wichtig dem Einzelnen das Thema Sicherheit ist.“ kommentierte Axel Heitmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der NordSüd Unternehmensgruppe, den Andrang auf die ausgestellten Ladungssicherungskonzepte. Manch ein Fahrer dokumentierte die richtige Befestigung sogar mit der Handykamera, um im Falle eines Falles darauf zurückgreifen zu können. Die direkte und ungezwungene Kontaktmöglichkeit mit den Mitarbeitern von BAG, TÜV, ADAC und BG wurde von den Kraftfahrern offensichtlich gerne angenommen. In kleinen Gruppen wurde diskutiert und kritisch begutachtet. Am Pavillon der Firma Strenge konnten sich die Fahrer nicht nur über richtigen Arbeitsschutz informieren, sondern auch ihre Kräfte beim Spannen eines Spanngurtes messen.   Arbeitssicherheit war auch das Thema der BG. Erfahrene Referenten vermittelten ihre Inhalte den interessierten Fachkräften multimedial im Schulungs-Truck. Besonderes Highlight waren die beiden „Bremsproben mit verschiedenen Gütern“, mit denen Fahrausbilder Jürgen Vacker von der NordSüd Unternehmensgruppe spektakulär veranschaulichte, wie wichtig ausreichend und korrekt gesicherte Ladung auch schon bei geringer Geschwindigkeit ist. Die freiwerdende Energie ungesicherter Ladungsteile bei einer einfachen Vollbremsung aus einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h war beeindruckend. Begutachtung und Analyse der Ladung und Sicherungskonzepte durch die Kraftfahrer nach der Vollbremsung Nach so viel Action gönnte sich mancher gerne den von NordSüd gesponserten kleinen Imbiss, um so gestärkt an der angebotenen Podiumsdiskussion teilzunehmen. Moderator Harry Grote von der Fahrschule Verkehr und Ausbildung stellte die Teilnehmer vor: Siegfried Pomplun (BAG), Josef Lahme (Bezirksregierung Arnsberg), Bastian Bierhoff (TÜV Nord), Gerhard Bierschenk (NordSüd, Geschäftsführer Personal) und Jürgen Vacker (NordSüd, Fahrertrainer). Wie stark sich das Thema Ladungssicherung in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat, erklärte Herr Pomplun. Von anfänglicher Beurteilung nach „Augenmaß“ habe sich durch kontinuierliche Ausbildung der BAG Mitarbeiter nun eine objektive Kontrollsituation ergeben. In diesem Zusammenhang lobte er den jetzt schon bestehenden Ladungssicherungs-Standard bei NordSüd. Dass Unternehmen das Thema Ladungssicherung ernst nehmen müssen, unterstrich auch Gerhard Bierschenk. NordSüd fühle sich hier besonders in der Pflicht, nicht nur aus Sicht des Unternehmens, sondern auch im Sinne der Kraftfahrer. Entsprechende Schulungen wären hier unerlässlich und gut angelegtes Geld. Wie sehr Verkehrssicherheit dem Unternehmen am Herzen liegt zeigt auch die „safety first“-Kampagne. Die Vermeidung so genannter „Elefantenrennen“ und der defensive Fahrstil der NordSüd-Fahrer zeigten auch in der Außenwahrnehmung positive Erfolge. Zur „Fahrstil OK?“-Frage auf dem Heck der LKWs würden regelmäßig Anrufe anderer Verkehrsteilnehmer eingehen - ca. 90% gaben hier ein positives Feedback. „Die ‘safey first’-Kampagne ist kein Marketing-Gag. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und betreiben dieses Thema aus innerer Überzeugung.“ unterstrich Axel Heitmann den Leitgedanken der Aktion. Abschließend kam man überein, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Spedition, Kunden und Verladern Basis für eine korrekte Ladungssicherung ist. Die Kraftfahrer trügen während des Transports nicht nur die Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sondern auch für die der anderen Verkehrsteilnehmer. So regte Jürgen Vacker die Kraftfahrer an sich vor der Abfahrt zu melden, wenn es Unsicherheiten bei der Ladungssicherung gibt und nicht erst, wenn es zu spät ist. Informationen zum Unternehmen Die NordSüd Unternehmensgruppe ist ein international ausgerichtetes Logistikunternehmen mit Schwerpunkt in der Kraftwagenspedition. Derzeit sind über 700 Mitarbeiter an 10 Standorten europaweit beschäftigt. Im letzten Jahr konnte die NordSüd Unternehmensgruppe mit einer eigenen Flotte von ca. 400 LKW einen Umsatz von circa 70 Mio. Euro erwirtschaften. Ausgerichtet auf ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit, kann NordSüd auf mehr als 250 Geschäftspartner verweisen.

Datum

25. April 2008
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