Fahrzeuge: Neuer Reisebus Viseon C10

Viseon stellt  mit dem C10 nach eigenen Angaben seinen ersten selbst entwickelten Reisebus vor. Der Midibus sei dabei keine Ableitung eines längeren Modells, sondern bilde ein eigenständiges Fahrzeugkonzept, das sich speziell für die Anforderungen kleinerer Reisegruppen eigne. So biete etwa der Mittelgang auf der gesamten Länge eine Stehhöhe von mindestens 1,97 Meter, was dadurch ermöglicht werde, dass sich das Dach im hinteren Bereich nach oben wölbt. Eine Weltneuheit sei der seitliche Dachkanal mit seinem Multifunktionsprofil aus Aluminium, das ein Schienensystem für die Aufnahme der Servicesets mit Leselicht und Hostessruf beinhaltet, die sich somit an jeder beliebigen Stelle einbauen ließen. In Sachen Bestuhlung hätte der Kunde die Wahl zwischen Fahrgastsitzen von Kiel oder Vogel.  Damit sich auch der Fahrer wohlfühle, sei die Instrumententafel leicht zu ihm geneigt, unter einer Abdeckklappe verberge sich zudem ein 55 Liter großer Kühlschrank. Nach eigenen Angaben setzt Viseon beim C10 zum ersten Mal bei allen Außenleuchten auf LED-Technik. Optional seien auch Bi-Xenonscheinwerfer erhältlich. Beim Fahrwerk komme vorn die Fünflenkerachse des Typs MAN VOS-08 und hinten die Antriebsachse MAN HY-1336 zum Einsatz. Trotz  des relativ niedrigen Gesamtgewichts von 16 Tonnen würden die Scheibendurchmesser der Bremsen 430 Millimeter messen, die Reifen wiesen die Größe 295/80 R 22,5 (optional 275/70 R 22,5) auf.  Von Herbst an gehöre ESP zur Serienausstattung, darüber hinaus könnten Kunden unter anderem die Spurüberwachung Lane Guard System (LGS) mit im Fahrersitz integriertem Vibrationswarner oder den abstandsgeregelten Tempomat (ACC) bestellen. Als Antrieb dient laut Viseon ein 6,9 Liter großer Reihensechszylinder (MAN D0836 LOH), der in der Basisversion 290 PS leistet und ein Drehmoment von 1.100 Newtonmetern bei 1.500 Umdrehungen pro Minute hat. Zu einem späteren Zeitpunkt will der Hersteller auch eine 326 PS-Variante (1.250 Newtonmeter) bringen. Beide Triebwerke sollen Euro 5 ohne Zusatzstoffe erreichen. Die Gänge wechselt ein manuelles Sechsgang-Getriebe (ZF 6 S 1901).

Datum

7. Mai 2010
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