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Fahrzeuge: Expo 2010 in Shanghai

Ersteinsatz des ZF-EcoLife bei der Expo 2010 in Shanghai.

Shanghai bestellt 1.100 Busse erstmals mit Automatgetriebe. Dreiviertel dieser Automatgetriebe liefert ZF. Optimale Kombination von ZF-Automatgetriebe EcoLife und neuer Steuerungssoftware TopoDyn Life. Individueller Leistungsbedarf wird in Abhängigkeit vom. Streckenprofil und aller Fahrwiderstände ermittelt. Mehr Drehmoment, höhere Lebensdauer, weniger Verbrauch. Über 800 neue Stadtbusse, die für die EXPO 2010 in Shanghai an den Start gehen, verfügen über ZF-Getriebe. Mit dabei: Die bewährte Kombination aus Ecomat-Getrieben und integrierter Schaltstrategie TopoDyn sowie die neueste ZF-Getriebegeneration für Stadtbusse, ZF-EcoLife, das mit der ebenfalls neuen Steuerungssoftware TopoDyn Life für weitere Verbrauchseinsparungen sorgt. Als Vorbereitung für die EXPO 2010 in Shanghai wird in der bedeutendsten Industriestadt Chinas der öffentliche Personennahverkehr modernisiert. Hierfür hat die Stadt 1.100 neue Stadtbusse erstmals mit Automatgetrieben bestellt, knapp dreiviertel davon verfügen über wirtschaftliche ZF-Getriebe. Erstmals kommt in China auch die neueste Getriebegeneration für Stadtbusse zum Einsatz: In 100 Stadtbussen vom Typ Volvo BXR steckt das 6-Gang-Automatgetriebe ZF-EcoLife, das serienmäßig über die neue intelligente Steuerungssoftware TopoDyn Life verfügt. Die 10,5 Meter langen Fahrzeuge hat Volvo speziell für den Einsatz in chinesischen Großstädten entwickelt. Die Kombination aus ZF-Automatgetriebe EcoLife und der stufenlosen Schaltstrategie TopoDyn Life von ZF ist ein wahres Verbrauchswunder. Bereits die Vorgänger-Generation TopoDyn ermöglichte zusammen mit dem ZF-Ecomat-Automatgetriebe Kraftstoffeinsparungen von bis zu 19 Prozent im Vergleich zu Ecomat-Getrieben ohne TopoDyn. Der Grund: Für die Wahl des optimalen Schaltpunkts werden Informationen über das topographische Streckenprofil berücksichtigt. Die Weiterentwicklung der intelligenten Software TopoDyn Life bezieht nun neben der Topographie sämtliche Fahrwiderstände mit ein. In Verbindung mit der neuesten Automatgetriebe-Generation für Busse, ZF-EcoLife, können nun weitere fünf Prozent Kraftstoff eingespart werden. Noch verbrauchsgünstiger ist nur die zukünftige Hybridversion des ZF-EcoLife-Getriebes. In den Parallelhybridkonfigurationen wird an die Stelle des Drehmomentwandlers bauraumneutral eine elektrische Maschine gesetzt. Die Leistung dieses Hybridmoduls wird 120 kW betragen. Neue Dimension: Das 6-Gang-Automatgetriebe ZF-EcoLife überträgt mehr Drehmoment bei geringerem Kraftstoffverbrauch. Serienmäßig ist es mit der stufenlosen Schaltstrategie TopoDyn Life programmiert. Neuer Wandler, mehr Drehmoment und besseres Kühlkonzept Und das bei deutlich mehr Leistung: Denn im Vergleich zu herkömmlichen Lastschaltgetrieben überträgt ZF-EcoLife 25 Prozent mehr Drehmoment und ist auf eine deutlich längere Lebensdauer ausgelegt. Das auf den Drehmomentbereich bis zu 2.000 Nm ausgelegte 6-Gang-Automatgetriebe erzielt mit dem ebenfalls neuen Drehmomentwandler bessere Beschleunigungswerte bei geringeren Motordrehzahlen. Ein Torsionsdämpfer ist bauraumneutral in den Wandler integriert. Damit kann die Überbrückungskupplung schneller schließen und den hydraulischen - und damit verbrauchsintensiven - Teil des Anfahrvorgangs reduzieren. Der deutlich stärkere Citybus-Retarder unterstützt beim Bremsen und trägt mit einem Wärmetauscher - zusätzlich zu dem ins Getriebe integrierten Ölkühler - auch zum verbesserten Kühlkonzept bei. Das neue Getriebe kann daher sogar noch bei Ölsumpftemperaturen bis 120 Grad arbeiten - wichtig vor allem im Hinblick auf die modernen Dieselmotoren der Euro-5-Norm. Durch den verbesserten Wärmehaushalt verlängern sich auch Ölwechsel-Intervalle und die Lebensdauer, der verschleißfreie Retarder kann intensiver und länger bremsen. Das Getriebe ist noch zuverlässiger und wartungsfreundlicher und deshalb im Betrieb günstiger. Systemoptimierung als Ziel Bei der Entwicklung des EcoLife achteten die ZF-Ingenieure auch auf die Systemoptimierung. So befindet sich beispielsweise die elektronische Steuereinheit - neu konzipiert und deutlich leistungsgesteigert - direkt seitlich auf dem Getriebe. Der Vorteil dieser Platzierung ist das konstant niedrige Temperatur-Niveau, da sie sich direkt am Kühler befindet. Aufwändige Kabelstränge gibt es nicht mehr und der Einbau vereinfacht sich durch weniger Schnittstellen. Für Fahrzeughersteller und Kundendienstpersonal eine erheblich einfachere Handhabung. Dank neuester Getriebetechnik lassen sich Kraftstoffverbrauch und Emissionen senken - zwischen 5 und 25 Prozent. Gerade im Stadtverkehr mit seinen häufigen Anfahr- und Bremsvorgängen kann die Hybridtechnik ihr Potenzial ausschöpfen. Stufenlos geländeabhängig Schalten Mit TopoDyn Life, einer eigens für EcoLife entwickelten Steuerungssoftware, passt das Getriebe während der Fahrt die Schaltcharakteristik an das jeweilige Streckenprofil an. Die Berechnung der Schaltpunkte erfolgt unter Berücksichtigung der Topografie, aktueller Last- und Beschleunigungswerte sowie variabler Fahrwiderstände wie Fahrbahnbelag oder Kurvenwinkel. Fährt der Bus durch die Stadt, wählt TopoDyn Life automatisch die verbrauchsgünstigste Schaltcharakteristik. Wird das Gelände steiler, stimmt die Software die Wahl der Schaltpunkte stufenlos gleitend auf den jeweils aktuellen Steigungsgrad ab. Dadurch ist sichergestellt, dass der Motor an jedem Punkt der Strecke im idealen, also verbrauchs-günstigsten Betriebszustand arbeitet. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verfügt TopoDyn Life nicht mehr über verschiedene Schaltprogramme sondern nur noch über ein einziges stufenloses Schaltprogramm. Der Vorteil: Das Getriebe schaltet nicht mehr an Schaltpunkten, die vom jeweilig aktiven Programm vorgegeben sind, sondern ermittelt eigenständig den benötigten Leistungsbedarf und wechselt dann den Gang, wenn es die jeweilige Fahrsituation erfordert. Keine zusätzlichen Bauteile notwendig TopoDyn Life von ZF kommt im Gegensatz zu GPS-basierten oder sensorgestützten Systemen ohne zusätzliche Bauteile aus und hält die benötigten Informationen auch in unbekanntem Gelände bereit, in denen GPS nicht verfügbar ist. Da die Software keinerlei Eingriffe des Fahrers benötigt, muss dieser nicht in die Funktion eingelernt werden.

Datum

27. August 2009
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