Rallye Aicha des Gazelles Zoom

Auf Achse: Männer verboten

Rallye Aicha des Gazelles – Männer verboten

Zum 19. Mal startet die Rallye Aicha des Gazelles quer durch Marokko. Das besondere an der Rallye: Von Frauen, für Frauen. Der Startschuss zur einzigen reinen Frauen-Rallye fällt, nachdem am 18. März die Teampräsentation und die technischen Untersuchungen abgeschlossen sind. Die Teilnehmerinnen sollen am 27. März im Ziel in Essaouira an der marokkanischen Atlantikküste ankommen. Der König von Marokko, unter dessen Schirmherrschaft die ganze Rallye steht wird die Teams persönlich begrüßen. Auf fast 2.500 Kilometern, unterteilt in sieben Etappen, schlängelt sich die Route durch Marokko. Wie sehr sich die Strecke am Ende schlängelt, liegt allerdings in den Händen der Teilnehmerinnen. Nicht das schnellste Team holt sich die Trophäe, sondern das Gespann, das die kürzeste Strecke zwischen den Checkpoints findet. Strafpunkte gibt es für Umwege, technische Unterstützung oder ausgelassene Checkpoints. Ein weiterer Punkt, in dem sich die Aicha des Gazelles vom Rest der Rallyes unterscheidet ist der humanitäre Anspruch. Alle Einnahmen kommen einer Hilfsorganisation zu Gute, die in Marokko mobile Krankenhäuser, Waisenhäuser und Brunnen unterstützt. Zusätzlich verteilen die Teilnehmer insgesamt mehrere tausend Kilo Sachspenden an die Bevölkerung. Daimler hat die Teilnahme an der Rallye intern ausgeschrieben. Andrea Spielvogel und Bettina Singhartinger sind die beiden glücklichen Fahrerinnen, die einen Viano 4matic durch die Wüste navigieren dürfen. Das Auto hat einen 150 PS Vierzylinder-Dieselmotor. Speziell für die Rallye verfügt der Viano über einen Überrollkäfig, Schalensitze mit Hosenträgergurten, Sandreifen und Alu-Unterfahrschutz. Bettina Singhartinger ist zuversichtlich: „Das Team im letzten Jahr hat mit diesem Fahrzeug auch gewonnen und der Viano hat die Strapazen auch ohne Probleme durchgehalten.“ Das zweite „Werksteam“ startet auf einem Sprinter 4x4.

Datum

18. März 2010
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