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Foto: Carsten Lange

Zangen-Sets

Profitest unter Werkstattbedingungen

Zangen dürfen in keiner Werkstatt fehlen. Im Profitest unter Werkstattbedingungen diesmal: vier häufig gebrauchte Zangen von fünf Anbietern.

Kaum ein Werkzeug ist in der Werkstatt so unentbehrlich wie die Zange. Sie ist vom Aufbau her im Grunde ein einfaches Werkzeug, denn sie besteht nur aus drei Teilen: dem Griff, dem Gelenk und dem Zangenkopf. Nahezu alle Zangen lassen sich im weitesten Sinne auf einige Grundtypen zurückführen. Die wichtigsten sind greifende beziehungsweise haltende Zangen, schneidende beziehungsweise trennende Zangen, Zangen zum Verformen sowie Kombizangen zum Greifen und Schneiden. Zangen sind, anders als etwa ein Hammer oder eine Säge, äußerst vielseitig einsetzbar. Entsprechend gibt es eine Vielzahl an Zangentypen, die sich im Laufe der technischen Entwicklung herausgebildet haben. Mit nur einer Zange kommt man also nicht weit, um typische Werkstattarbeiten erledigen zu können. Es ist daher kein Zufall, dass die Werkzeughersteller häufig gebrauchte Zangentypen in Sets verkaufen.

Die fünf Anbieter Berner, Gedore, Hazet, KS Tools und Würth haben für unseren Profitest ein Sortiment mit verschiedenen Zangen zur Verfügung gestellt: Universalzange, umgangssprachlich auch Wasserpumpenzange genannt, Seitenschneider, Kombizange und Flachrundzange. Allerdings bieten nicht alle genau diese Kombination im Set an, es gibt auch Dreier-Sets und bei manchen Anbietern sind die Zangen sogar nur einzeln erhältlich.

In den Arbeitsalltag integriert

Testwerkstatt war wieder die Werkstatt des Nutzfahrzeugspezialisten GSS Nutzfahrzeug GmbH & Co. KG aus Langenbernsdorf. Die Produkte wurden, wie bei unserem Profitest üblich, in die Arbeitsabläufe integriert und unter realen Werkstattbedingungen eingesetzt. Getestet hat Fahrzeugtechniker Maik Hanselmann. Wie immer bei unserem Praxistest bilden wir kein Ranking, sondern gehen auf jedes Produkt einzeln ein.

Ein besonderes Augenmerk haben wir dabei auf die folgenden Kriterien gelegt: Ergonomie – liegt die Zange gut in der Hand? Verarbeitung – ist das Werkzeug hochwertig und sauber verarbeitet? Funktion – lässt sich damit der gewünschte Zweck erreichen? Der Gesamteindruck ist eindeutig. "Das sind ordentliche Zangen", sagt Hanselmann, "alles ist hochwertig und präzise verarbeitet, die Qualität ist top." Es gibt zwar Unterschiede, doch, so unser Tester, die seien minimal und manchmal auch Geschmackssache, etwa bei den unterschiedlichen Griffen. Eine "eindeutige Empfehlung", so Hanselmann, sei diesmal kaum möglich.

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Datum

12. Oktober 2017
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Rechtsanwalt Matthias Pfitzenmaier ist Fachanwalt für Verkehrsrecht. Seit 1997 arbeitet er im… Profil anzeigen Frage stellen
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