Zoom
Foto: UPS

Mikrodepots in Innenstädten

UPS spart 25 Tonnen CO2 pro Jahr

Bei einem Pilotprojekt in der Frankfurter Innenstadt hat sich gezeigt, dass sich mit der Kombination aus Mikrodepots und emissionsfreien Zustelllösungen auf der allerletzten Meile enorm CO2 einsparen lässt.

Dank E-Commerce, Same-Day-Delivery und Co. bevölkern immer mehr Pakettransporter die Innenstädte. Dabei müssen die Transporter von den Depots außerhalb der Stadt zum Empfänger gelangen. Noch schultern diese Wege vorrangig Transporter mit Verbrennungsmotor. Der Paketdienstleister UPS betreibt seit Oktober 2017 in Frankfurt ein sogenanntes Mikrodepot in zentraler Lage. Dorthin bringt UPS die Pakete gesammelt. Emissionsfrei geht es dann weiter zum Empfänger, beispielsweise mit Lastenrädern. Nach den vergangenen Monaten können UPS und die weiteren Projektpartner eine positive Bilanz ziehen: Das Mikrodepot spart drei Zustellfahrzeuge pro Tag und entlastet die Innenstadt pro Jahr um rund 25,5 Tonnen CO2. 

"Das Modell funktioniert. Es ist wirtschaftlich darstellbar und – für unsere Kunden sehr wichtig – es entstehen keinerlei Service-Einschränkungen", resümiert Frank Sportolari, UPS Deutschland-Chef. "Durch die Zustellung der Pakete aus Mikrodepots heraus per Fahrrad oder zu Fuß werden dauerhaft Zustellfahrzeuge in der Innenstadt eingespart. Das entlastet nicht nur die Umwelt direkt, da weniger Fahrzeuge auf der Straße sind, sondern sorgt auch für weniger Verkehrsbehinderungen durch haltende Lieferfahrzeuge." Laut UPS könne man also pro Tag auf drei Lieferfahrzeuge verzichten. Der Tagesverbrauch sinke damit um 32 Liter Diesel, rund 85 Kilogramm CO2 pro Tag. Bei rund 300 Betriebstagen summiere sich dies auf jährlich 25,5 Tonnen.

Ford Transit Custom

Autor

Datum

9. März 2018
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare