Die Seifert Logistics Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von rund 350 Millionen Euro abgeschlossen. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld setzte das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Kostenkontrolle und optimierte Abläufe. Gleichzeitig investierte der Logistikdienstleister in zentrale Zukunftsfelder. Dazu zählen insbesondere Digitalisierung, Infrastruktur und Fuhrpark. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Digitalisierung steigert Effizienz
Ein Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung digitaler Lösungen entlang der Lieferkette. Automatisierte Prozesse und IT-Systeme sollen Transparenz und Effizienz erhöhen. Moderne Plattformen unterstützen die Mitarbeitenden im Tagesgeschäft. Gleichzeitig schafft das Unternehmen die Grundlage für neue Dienstleistungen. Die Digitalisierung bleibt damit ein zentraler Bestandteil der Strategie.
Künstliche Intelligenz im Fokus
Für das Jahr 2026 plant die Gruppe den verstärkten Einsatz von Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. Dazu zählen Systeme zur Bilderkennung sowie interne Assistenzlösungen. Zudem sollen digitale Zwillinge den Wissenstransfer innerhalb der Organisation verbessern. Ziel ist es, vorhandenes Know-how systematisch zu sichern. Damit will das Unternehmen Prozesse weiter beschleunigen.
Standorte bauen Kapazitäten aus
Mit einem Konsolidierungszentrum in Bischweier und einem weiteren Standort in Mühlacker hat das Unternehmen seine Infrastruktur im Automotive-Segment erweitert. Die neuen Anlagen erhöhen die Lager- und Umschlagkapazitäten. Parallel treibt Seifert den Ausbau seines Standortnetzes voran. Neue Niederlassungen in Lübeck und Espelkamp stärken die Präsenz im Norden. Saarbrücken und Günzburg ergänzen das Netzwerk im Süden.
Fuhrpark wird modernisiert
Auch der Fuhrpark wurde im Berichtsjahr umfassend erneuert. Neben neuen Sattelzugmaschinen und Aufliegern investierte das Unternehmen in Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, darunter E-Lkw. Ziel ist eine höhere Effizienz im Transport. Gleichzeitig soll der CO₂-Ausstoß sinken. Ergänzend setzt Seifert auf technische Lösungen zur Prozessautomatisierung.
Automatisierung von Abläufen
Ein Beispiel ist die automatisierte Containerentladung mittels Seilroboter. Solche Systeme sollen Abläufe beschleunigen und die Prozesssicherheit erhöhen. Gleichzeitig reduzieren sie den manuellen Aufwand. Das Unternehmen verfolgt damit einen klaren Kurs in Richtung Automatisierung. Diese Maßnahmen sollen die operative Leistungsfähigkeit weiter verbessern.
Ranking und weitere Planung
Im Ranking „Top 100 der Logistik“ verbesserte sich das Unternehmen auf Platz 71. Für das laufende Jahr plant Seifert erneut einen Umsatz auf dem Niveau von rund 350 Millionen Euro. Investitionen in Technologie und Prozessoptimierung bleiben zentrale Bausteine. Damit setzt die Gruppe ihren eingeschlagenen Kurs fort.





