Deutschlandfahrt: Lkw-Oldtimer in Hulst

Deutschlandfahrt zu Gast in Hulst
Lkw-Oldtimer verbringen Tag in Hulst

Nach zwei Fahretappen bleiben die historischen Nutzfahrzeuge einen weiteren Tag in Hulst. Im Mittelpunkt stehen der niederländische Etappenort und Gastgeber St. Paul.

21. Deutschlandfahrt 2026 - BeNeLux-Tour
Foto: Alexander Fischer

Nach zwei Fahretappen hintereinander bleiben die historischen Nutzfahrzeuge am 30. August in Hulst. Damit bietet sich Gelegenheit, den niederländischen Etappenort und Gastgeber St. Paul näher kennenzulernen.

Die Geschichte der Stadt ist eng mit dem benachbarten Flandern verbunden. Im Mittelalter prägten unter anderem sogenannte „Uithoven“ die Region – Bauernhöfe und Ausweichhäuser großer flämischer Klöster. Bis heute wirbt Hulst deshalb mit seinem besonderen flämischen Charakter.

Gastgeber mit langer Käsetradition

Auch bei Gastgeber St. Paul spielt Tradition eine wichtige Rolle. Das Familienunternehmen von Dieter und Margo Kujil wurde 1985 gegründet und ist auf Schmelzkäseprodukte spezialisiert. Nachdem der frühere Standort im belgischen Lokeren zu klein geworden war, expandierte das Unternehmen in die Region Hulst.

Für die Teilnehmer ist der Tag zugleich eine Verschnaufpause für Mensch und Maschine. Am Montag wartet schließlich wieder eine lange Strecke: Rund 285 Kilometer geht es von Hulst nach Wognum in Nordholland.

Nach einer sehr interessanten Betriebsführung durch die Käseproduktion gab es eine kurze Einlage vom Race Team der Familie Kuijl. Sie fahren mit alten Ford Capris auch noch professionell Rennen.

Im Anschluss daran ging es auf eine 20-minütige Busfahrt zu einem Freund von Dieter. Lasst Euch überraschen und genießt die Bilder.