Superpanther eTopas 600 und Sany e263: Hugelshofer nimmt E-Lkw aus China in Betrieb

Superpanther eTopas 600 und Sany e263
Hugelshofer nimmt E-Lkw aus China in Betrieb

Hugelshofer Logistik erweitert seine Elektroflotte auf 87 Fahrzeuge. Mit einem Superpanther eTopas 600 und einem Sany e263 will das Schweizer Unternehmen erste Erfahrungen mit neuen Herstellern aus China sammeln. Die Hintergründe.

Hugelshofer nimmt E-Lkw aus China in Betrieb
Foto: Hugelshofer Logistik

Hugelshofer Logistik hat zwei neue Elektro-Lkw in Betrieb genommen: einen Superpanther eTopas 600 aus dem österreichischen Steyr-Werk und einen Sany e263 aus chinesischer Produktion. Mit dem Sany ist nach Angaben des Unternehmens erstmals ein E-Lkw der Marke in der Schweiz zugelassen. Die beiden Fahrzeuge sind die Nummern 86 und 87 in der Elektroflotte des Schweizer Transportunternehmens.

Praxistest statt Herkunftsfrage

Mit den Neuzugängen will Hugelshofer seine bisherigen Erfahrungen mit europäischen Herstellern um Fahrzeuge aus China ergänzen. Dabei gehe es nicht darum, etablierte Marken zu ersetzen oder europäische und chinesische Anbieter gegeneinander auszuspielen. Vielmehr wolle das Unternehmen unterschiedliche Fahrzeugkonzepte im täglichen Einsatz vergleichen. Im Fokus stehen Reichweite, Energieverbrauch, Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit, Servicequalität und die Gesamtkosten über die Lebensdauer.

13 Millionen elektrische Kilometer

Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist bei Hugelshofer längst über die Erprobungsphase hinaus. Nach Unternehmensangaben haben die inzwischen 87 E-Lkw zusammen mehr als 13 Millionen Kilometer zurückgelegt. Hinzu kommen rund 68.000 Ladevorgänge und mehr als 10.000 Tonnen eingespartes CO2. Bis spätestens 2035 will Hugelshofer den gesamten Fuhrpark auf elektrische Antriebe umstellen.