Der FERNFAHRER TEST DRIVE 2026 geht in die nächste Runde. Nach Kirchberg in Süddeutschland gastiert das Event eine Woche später im norddeutschen Ladbergen auf dem Gelände von Fehrenkötter Transport und Logistik. Auch hier haben die Instruktoren auf der Teststrecke wieder die Chance, den Testfahrerinnen und Testfahrern ihre Fahrzeuge nahe zu bringen.
Wie schon in Kirchberg schätzen die Testfahrer, Diesel und E-Lkw direkt gegeneinander zu testen.
Tanksattelzug-Fahrer: DAF überzeugt, Ford überrascht, eActros mit Abstrichen
Andreas Wicke, 37 Jahre und Tanksattelzug-Fahrer bei Oxalis schildert seine Eindrücke: „Besonders laufruhig finde ich den DAF XG+ 530. Der klingt schön, ist unheimlich gut gedämmt und sein Getriebe schaltet feinfühlig. Beim Ford F-Max war ich vorher sehr skeptisch, dann aber positiv überrascht. Der wechselt die Gänge sauber und lenkt präzise. Der digitale Tacho ist klar und einfach gehalten, die Klarheit finde ich besonders gut. Und was man anfasst, wirkt robust. Im eActros 600 hat mich gewundert, dass die wenigen Gangwechsel deutlich spürbar sind. Außerdem finde ich schade, dass er keine Veloursitze mehr hat wie früher. Dafür ist die Abstimmung der Assistenzsysteme top und die Auflösung und Darstellung der Displays wirkt sehr hochwertig.“
Berufskraftfahrer, Unternehmer, Azubis: Differenzierte Urteile jenseits von Markenprestige
Auch in Ladbergen sind an den beiden Tagen sowohl Berufskraftfahrer als auch Unternehmensvertreter und Auszubildende in den Trucks unterwegs. Dabei fallen deren Urteile durchaus differenziert aus und sind nicht nur von Markenprestige geprägt, wie Jörg Schwerdtfeger, 59 Jahre, Personalmanagement / Sicherheitsbeauftragter bei der Westfalen-Lippe Speditions- und Lagerhausgesellschaft darlegt: „Ich bin ein Ford-Fan. Ich mag das Auto. Es ist unkompliziert, leicht zu bedienen und leicht sauber zu machen. Von den Fahrgeräuschen her ist nur ein Elektro-Truck besser. Und Platz ist auch in der Kabine. Ich bin 1,92 Meter und hab im Vorgänger auch schonmal gepennt ohne Probleme. Ein Lkw, den man bei uns im Schichtdienst gut einsetzen könnte. Nur: Wir brauchen BDF-Fahrgestelle – aber da ist Ford wohl dran.“
Die Testfahrzeuge in Ladbergen:
DAF XG+ 530 FT 4x2, SGe 350 FT 4x2
Ford Trucks F-Max Gen 2.0
Mercedes-Benz eActros 600
Scania 40 R, 500 R
Fuhrparkleiter: Scania solide, DAF die Nummer eins in der Kabine, E-Antrieb mit Potenzial
Auch so manche Kaufentscheidung bleibt von den Testfahrten beim FERNFAHRER TEST DRIVE nicht unbeeinflusst, wie Erwin Klimczak, 48 Jahre, Fuhrparkleiter bei der LTS Speditions GmbH erklärt: „Was wir als nächstes kaufen? Das ist die große Frage. Vom FERNFAHRER TEST DRIVE nehme ich mit: Scania ist Scania. Gut verarbeitet, bedienfreundlich, solide. Unabhängig vom Antrieb! Was die Kabine angeht, ist DAF aber die Nummer eins. Wir haben bei uns im Unternehmen einen Zwei-Meter-Mann, dem brauche ich kein anderes Auto mehr anbieten. Mit dem E-Antrieb finde ich den einfach geil. Der zieht schnell an, beschleunigt stufenlos und ist sehr leise. Das hat mich sehr überrascht. Aber: Er braucht auch noch Feinschliff. An den Staufächern in der Kabine hat er zum Beispiel scharfe Kanten. Da habe ich mir bei uns selbst schon schmerzhaft den Kopf gestoßen.“
Herzlichen Dank an unsere Partner!
Hersteller: DAF, Ford Trucks, Mercedes-Benz Trucks, Scania






