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Schadenersatzklage von Transcoop09

Erste Prozesstage zum Lkw-Kartell

Am 7. März ist Gerichtstermin: Die Kooperation Transcoop09 klagt im Fall des Lkw-Kartells auf Schadenersatz und erwartet eine für viele Spediteure wegweisende Entscheidung.

28.02.2018 Ilona Jüngst

Nach Angaben von Transcoop09-Vorstand Josef Perisa haben 23 Mitglieder der Mittelstandskooperation bereits 2016 mit rund 1.500 Lkw auf Schadenersatz geklagt. 
Für jedes Mitglied und jeden Lkw wurden dabei ein Gutachten von einem Wettbewerbsökonom erstellt. "Zum einen schreibt das Kartellrecht es so vor, und zum anderen gehen wir bei dieser Variante von einer größeren Erfolgsquote aus", sagt Perisa. "Der Schaden fällt höher aus, als bisher in den Pressen angenommen wurde." Dabei richten sich die Schadenersatzforderung im Falle der Kooperation gegen die Hersteller MAN und Daimler.
 
Für die Schadenersatzklage habe die Kooperation bereits im Sommer 2016 renommierte Kartellanwälte beauftragt; für die Übernahme der Kosten sei ein Prozessfinanzierer gewonnen worden. Anwälte und Prozessfinanzierer erhalten damit im Erfolgsfall eine kleine Beteiligung, während die Mitglieder kein finanzielles Risiko tragen.
 
"Nachdem in 2017 alle unsere Gerichtstermine im Kartellverfahren abgesagt wurden, geht es jetzt los: Wir haben am 7. und 14.März unsere ersten zwei Verhandlungen", berichtet Perisa. "Ich denke wir dürften die ersten Spediteure sein und der Ausgang wird für alle anderen wegweisend sein." Geklagt wird vor mehreren Landgerichten - je nachdem, wo die Mitglieder ihren Unternehmenssitz haben.
 

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